epa03811574 FC Barcelona's Brazilian Neymar (L) fights for the ball with Santos FC´s Cicinho during their Gamper Trophy match between FC Barcelona and Brazilian team Santos FC played at Camp Nou stadium, in Barcelona, Spain, 02 August 2013. EPA/TONI GARRIGA

© APA/TONI GARRIGA

Fußball
08/03/2013

Neymar-Debüt bei Barcelona-Kantersieg

Ein Treffer blieb dem 21-Jährigen beim 8:0-Kantersieg gegen seinen Ex-Klub FC Santos verwehrt.

Es kamen 55.000 ins Camp Nou, um ihn zu sehen. Neymar, den neuen Vortänzer im Ballett des FC Barcelona. Auch wenn sein Einsatz gegen den Ex-Klub FC Santos aus Brasilien nur die letzten 17 Minuten dauerte, durfte von einem gelungenen Debüt gesprochen werden. Barcelona kannte keine Gnade, gewann 8:0.

Die Treffer im Spiel um die „Joan-Gamper-Trophy“ steuerten Fabregas (2), Messi, Sanchez, Pedro, Adriano, Dongou und Leo (Eigentor) bei.

Immerhin: Neymar traf zwar nur die Latte, doch er deutete an, welch zauberhaftes Offensiv-Duo er mit Argentiniens Messi in der kommenden Saison wohl abgeben könnte. Trotz der Schlappe durfte sich der FC Santos an diesem Abend als Gewinner fühlen. Neben dem Gastspiel im Camp Nou als Teil der Transfervereinbarung erhielt der brasilianische Klub die stattliche Summe von 57 Millionen Euro als Wechsel-Geld.

Schöne Geste

Auch neu bei Barcelona: Trainer Gerardo Martino. Er übernahm das Amt von Tito Vilanova, der wegen einer erneut akut gewordenen Krebserkrankung vor zwei Wochen zurücktreten musste. Stellvertretend für die gesamte Mannschaft sandte der verletzte Kapitän Carles Puyol eine Botschaft an Vilanova: „Tito, wir umarmen dich! Bleib stark – wir sind mit dir!“

Barcelona unternimmt seit Samstag eine Friedenstour in den Nahen Osten. Besucht werden zuerst Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und danach Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Staatspräsident Shimon Peres.

Das gelobte Fußball-Land ist Spanien anscheinend nicht mehr. Die Zeitung Mundo Deportivo warnt vor dem „Tod des Fußballs“ in der Heimat des Weltmeisters. So wanderten beispielsweise in diesem Sommer für 107 Millionen Euro 15 spanische Spieler in die englische Premier League ab.

Inselflucht

Bei den englischen Klubs sind insgesamt bereits 32 Spanier unter Vertrag, darunter neben Soldado, Navas und Negredo viele weitere Nationalspieler wie Fernando Torres, Juan Mata, César Azpilicueta (alle Chelsea), Santi Cazorla, Nacho Monreal (beide Arsenal), David Silva und Javi García (beide Manchester City).

Erst am Donnerstag flog Nationalstürmer Soldado nach langem Streit wegen einer Gehaltserhöhung mit FC- Valencia-Präsident Amadeo Salvo nach London. Er verdient bei Chelsea das Dreifache seines bisherigen Einkommens (1,8 Millionen €.)

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