Sport | Fußball
29.06.2018

Nächste Runde im Streit zwischen Wr. Neustadt und St. Pölten

Wr. Neustadt muss vor das Ständig Neutrale Schiedsgericht, SKN begründet der Liga den „Stadionrauswurf“ des Rivalen.

Die zweite und letzte Instanz innerhalb der Bundesliga hat wie erwartet im Sinne des SKN entschieden: Das Protestkomitee sieht keinen „Fall Atanga“ und beglaubigt die Relegation, in der sich St. Pölten gegen Wiener Neustadt durchgesetzt hatte. Der Zweitligist lässt offiziell aber noch offen, ob das Ständig Neutrale Schiedsgericht angerufen wird. Eine Woche hätten die Neustädter dafür Zeit. Eine Entscheidung für Wiener Neustadt in der letzten Instanz erst knapp vor dem Saisonstart wäre für die Bundesliga der Super-GAU.

Es gibt allerdings noch eine zweite Ebene im Lizenzstreit: Der SKN hat den Neustädtern die Berechtigung entzogen, im Winter die NV Arena zu nutzen. Gestern Nachmittag wurde die schriftliche Begründung für den „Racheakt“ eingebracht. Sollte der Senat 5 ein Verfahren eröffnen, droht Wr. Neustadt der Lizenzverlust für die Zwölferliga. Weil ohne Rasenheizung im Winter nicht mitgespielt werden darf.

Rapid mit 15-Jährigem

Rapid hat in Ebreichsdorf den ersten Test gewonnen: Mit 2:0 gegen den Ex-Klub von Trainer Djuricin. Gashi und Kostic, die um einen dauerhaften Platz im Kader kämpfen, schossen vor der Pause jeweils schöne Tore.

Bei den vielen Debüts fiel Tormann Nikolas Polster auf: Der 15-Jährige wurde in Hälfte zwei eingewechselt.