Sport | Fußball
02.10.2018

Nach dem Schock: Manfred Schmid könnte Kühbauer folgen

SKN-Trainerwechsel: Der langjährige Stöger-Assistent ist der Wunschkandidat.

Endlich gab es in St. Pölten den lang ersehnten Erfolg. Und dann kommt Rapid und wirbt den Trainer ab. SKN-Präsident Helmut Schwarzl meint: „Wir haben alles versucht, um Didi Kühbauer in St. Pölten zu halten, aber wir mussten uns letztendlich seinem ausdrücklichen Wunsch beugen, nach Hütteldorf zu gehen. Es macht auch keinen Sinn einen Trainer zu halten, der sich verändern möchte. Wir danken Didi für seinen Einsatz für den SKN. Er hat den positiven Turnaround geschafft. Diesen Weg wollen wir nun fortsetzen.“

Die Ablöse ist die höchste in der Vereinsgeschichte, für Flügelstürmer Dieng blieb dem Verein wegen privater Beteiligungen nicht so viel.

General Manager Andreas Blumauer trauert dennoch: „Es ist bedauerlich, wenn dir in der Situation der Trainer abhandenkommt, aber das ist der Fußball. Didi sieht die große Herausforderung bei Rapid und die Chance international agieren zu können. Er hat Großes für den Verein geleistet und dafür ist ihm zu danken.“

Sportkoordinator Marcel Ketelaer wird bis auf weiteres das Training in St. Pölten leiten. Laut KURIER-Informationen aus St. Pölten ist Manfred Schmid der Wunschkandidat des SKN. Der langjährige Stöger-Assistent will seine Chance als Cheftrainer suchen. Auch Roman Mählich könnte ein Thema werden.