Moniz kritisiert Red Bull

Ein Mann mit dunklen, lockigen Haaren und einer schwarzen Jacke blickt ernst.
"Es gibt Leute bei Red Bull, die gegeneinander arbeiten", sagt der ehemalige Salzburg-Trainer.

Ex-Salzburg-Trainer Ricardo Moniz hat in einem am Samstag ausgestrahlten Sky-Interview Kritik an seinem Ex-Arbeitgeber geübt. "Es gibt Leute bei Red Bull, die gegeneinander arbeiten", sagte der Niederländer. Zwar seien die meisten Angestellten von Red Bull Salzburg positiv eingestellt und nur wenige destruktiv, "aber diese Wenigen haben viel Macht".

 Der Coach nahm auch zu den Meinungsverschiedenheiten mit der medizinischen Abteilung Stellung. "Es kann nicht sein, dass ein Doktor entscheidet, was passiert", betonte der nunmehrige Ferencvaros-Trainer. Er bereue seine Entscheidung nach wie vor nicht, auch wenn sie "emotional schmerzt".

Moniz hatte mit Salzburg in der Vorsaison das Double gewonnen und war ins Sechzehntelfinale der Europa League eingezogen, ehe er im Juni nach einem Streit mit dem medizinischen Personal von Red Bull Salzburg den Hut nahm.

Unter seinem Nachfolger Roger Schmidt scheiterten die "Bullen" in der zweiten Qualifikationsrunde der Champions League an Düdelingen. Das blamable Ausscheiden gegen den Luxemburger Amateur-Verein bezeichnete Moniz als "unmöglich".

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