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09.08.2018

Monacos Rekord: Die Megaseller aus dem Fürstentum

Der AS Monaco hat einen Verkaufsrekord aufgestellt und mehr als 500 Millionen eingenommen.

Mehr als 500 Millionen Euro hat der AS Monaco im vergangenen Jahr auf dem Transfermarkt eingenommen. Allein in diesem Sommer sind es bereits 310 Millionen. Noch nie hat ein Verein so viel Geld in einer Transferzeit mit Spielerverkäufen lukriert wie der Ligue-1-Klub. Bisher hielt Dortmund diesen Rekord (2017: 250 Millionen).

Trotz der Abgänge vieler Stars ist der Verein aus dem kleinen Fürstentum am Mittelmeer nach dem Meistertitel 2017 in der abgelaufenen Saison französischer Vizemeister geworden und damit erneut fix für die Gruppenphase der Champions League qualifiziert.

Der KURIER stellt die lukrativsten Verkäufe vor ...

Kylian Mbappé
Der jetzt 19-Jährige war 2016/ ’17 der Shootingstar von Monaco. Vor einem Jahr wurde der Stürmer an Paris SG verliehen, mittlerweile ist der Stürmer an den Scheichklub für 135 Millionen Euro verkauft worden. Mbappé, der in der Akademie der Monegassen auch ausgebildet worden war, gehört längst zu den Superstars des Weltfußballs. Mit Frankreich wurde er Weltmeister. Bei der WM in Russland wurde er außerdem zum besten jungen Spieler gewählt.

Thomas Lemar
Auch der Linksfuß gehörte zum Weltmeisterteam der Franzosen in Russland. Den 22-Jährigen, der aus Guadeloupe stammt, hielt es aber ein Jahr länger als seinen Nationalteamkollegen beim AS Monaco. Kurz vor der WM wechselte Lemar zu Atletico Madrid. Der Primera-Division-Klub bezahlte 70 Millionen Euro Ablöse. Monaco hatte den Linksaußen 2015 für nur vier Millionen Euro von SM Caen verpflichtet.

Benjamin Mendy
Der Linksverteidiger war einer der auffälligsten Spieler Monacos in der Erfolgssaison 2016/’17, in der der Klub auch bis ins Semifinale der Champions League kam. Startrainer Pep Guardiola holte den mittlerweile 24-Jährigen vor einem Jahr zu Manchester City – um 57,50 Millionen Euro. Bei seinem neuen Klub hatte Mendy aber Pech. Wegen eines Kreuzbandrisses fiel er fast die komplette Saison aus, mittlerweile ist er aber fit.

Bernardo Silva
Auch der Portugiese wurde 2017 von Guardiola zu Manchester City geholt, nachdem der Katalane mit seiner Mannschaft kurz zuvor im Achtelfinale der Champions League an Monaco gescheitert war. 50 Millionen Euro flossen für den Rechtsaußen, der 2014 um ein Drittel dieser Summe von Benfica zum Ligue-1-Klub gekommen war. Mit Manchester City wurde der 23-Jährige Meister, mit Europameister Portugal enttäuschte er aber bei der WM.

Fabinho
Der defensive Mittelfeldspieler wird in der kommenden Saison ebenfalls in der Premier League spielen. 45 Millionen Euro investierte Liverpool in den 24-Jährigen. Auch der Brasilianer war ein gutes Investment für Monaco. 2013 war er vom portugiesischen Klub Rio Ave gekommen – für sechs Millionen Euro.

Tiemoué Bakayoko
Drei Jahre spielte der Mittelfeldspieler bei Monaco. Gekommen war er 2014 um acht Millionen Euro von Rennes. 2017 wechselte Bakayoko um 40 Millionen zu Chelsea. Für die Londoner absolvierte der 23-jährige Franzose in der vergangenen Saison 43 Partien. Die hohen Erwartungen konnte Bakayoko aber nicht immer erfüllen. Nun steht ein leihweiser Abgang zum AC Milan im Raum.