Materazzi erinnert an 2006

Der ehemalige Inter-Profi versucht im Wettskandal sogar etwas positives zu finden.
Ein tätowierter Fußballspieler von Inter Mailand zeigt mit dem Finger nach oben.

in Weltmeister von 2006 versuchte im Wettskandal sogar etwas Positives zu finden: Marco Materazzi sagte am Wochenende zynisch, man könne das doch als gutes Omen sehen. Kurz nach Aufkommen des letzten großen Bestechungsskandals sei Italien schließlich Weltmeister geworden.

Vor diesem Triumph war der italienische Fußball vom Liga-Manipulationsskandal um Juventus Turin erschüttert worden. Damals waren aber keine Spieler der Nationalmannschaft betroffen.

Juventus Turin wurde wegen Spiel-Absprachen des ehemaligen Managers Luciano Moggi 2006 zum Zwangsabstieg in die Serie B verurteilt. Den Turinern war auch der Meistertitel 2006 aberkannt und Inter Mailand zugesprochen worden. Mit Punkteabzügen wurden die beteiligten Klubs Lazio Rom, AC Florenz, AC Milan und Reggina Calcio bestraft.

Die Ermittlungen waren auf Grund abgehörter Telefongespräche zwischen Luciano Moggi und den verdächtigen Schiedsrichtern geführt worden. Moggi wurde zu einem fünfjährigen Berufsverbot verurteilt.

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