Noch immer spritzig: Manninger hielt gegen Dortmund die Null.

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Deutsche Bundesliga
02/07/2015

Manninger lobt seinen Trainer

Der 37-jährige Goalie lobt die Augsburger Verteidiger und Coach Weinzierl.

Augsburg ist in Deutschland die Mannschaft der Stunde, hat sich auf Rang vier vorgeschoben und somit auf den Platz, mit dem man in der Qualifikation zur Champions League antreten kann. Mittendrin ist ein Österreicher, der in seiner Karriere schon viel erlebt hat. Alexander Manninger ist 37 Jahre alt und hat schon in England und Italien bei Topklubs gespielt. "Wir verteidigen gut und spielen wie alte Haudegen. Das erinnert mich an meine Zeit bei Juventus Turin oder Arsenal. Da habe ich ähnlich wenig aufs Tor bekommen."

Zuletzt hat er beim 1:0-Sieg sein Tor bei den kriselnden Dortmundern sauber gehalten. Einen großen Teil am Höhenflug schreibt der Routinier auch Trainer Markus Weinzierl zu, der nur drei Jahre älter ist als Manninger. "Ich habe unter Claudio Ranieri und Arsene Wenger trainiert. Weinzierl kann auch ein so großer Trainer werden, weil er einen klaren Plan hat und den unserer Mannschaft auch vermitteln kann."

Augsburg profitiert auch davon, dass renommierte Klubs wie Bremen, Stuttgart, HSV und eben Dortmund schwächeln. Dortmund, der Tabellenletzte, steht heute in Freiburg unter Siegzwang. Und Trainer Jürgen Klopp unter Druck – auch wenn sich Geschäftsführer Watzke und Manager Zorc hinter ihn stellen. Viele sehen das Ende seiner Ära, wenn er das Derby gegen Schalke (28. Februar) nicht gewinnt. Zudem haben die Klubchefs auch keinen Retter in Sicht. Hitzfeld und Heynckes sind schon in Rente, und der Ex-Mainzer Tuchel soll bereits RB Leipzig zugesagt haben.

Sieglose Bayern

Meister Bayern München ist im dritten Pflichtspiel des Jahres auf den ersten Sieg aus. Trotz des Fehlstarts in die Rückrunde geht der Klub von ÖFB-Star David Alaba mit einem beruhigenden Acht-Punkte-Polster auf den ersten Verfolger Wolfsburg in die Auswärtspartie beim VfB Stuttgart. Die Stuttgarter haben in den vergangenen drei Spielen keinen Treffer erzielt, stecken als Tabellen-16. mitten im Abstiegskampf. Schon ein Punkt gegen die Bayern wäre ein Gewinn. "Wir wissen aber, dass wir gegen einen der besten Vereine Europas spielen", sagt Trainer Huub Stevens.

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