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Champions League
12/04/2012

ManCity um "Trostpreis" Europa League

Christian Fuchs und seine Schalker peilen im Fernduell mit Arsenal London den Gruppensieg an.

In den Gruppen A bis D der Champions-League ist die Achtelfinal-Aufstiegsfrage schon vor der abschließenden Runde geklärt. Vier Teams kämpfen allerdings noch darum, im Europacup zu überwintern, also dank Rang drei in die Runde der letzten 32 der Europa League umzusteigen. Manchester City (D) und Anderlecht (C) sind da auf fremde Hilfe angewiesen. In den Gruppen A und B gilt es noch die Gruppensieger zu küren.

ManCity oder Ajax?

ManCity ist zum zweiten Mal in Folge in der Gruppenphase ausgeschieden. Jetzt gilt es unmittelbar vor dem Meisterschafts-Heimderby gegen United am Sonntag zumindest den "Trostpreis" zu holen. Dafür ist ein Sieg auswärts gegen Gruppensieger Borussia Dortmund Pflicht, zudem darf Ajax Amsterdam bei Real Madrid nicht gewinnen.

Die Dortmunder, die zuletzt mit einem 1:1 bei Bayern München Selbstvertrauen getankt haben, werden sicherlich Kräfte für die anstehenden Meisterschaftsspiele schonen. "Wir wollen das ordentlich zu Ende bringen, aber die Konzentration gilt jetzt der Liga. Der Fokus liegt auf Wolfsburg", kommentierte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vielsagend. "Wir haben keinen Druck, da gehen wir sicherlich kein totales Risiko." Ganz sicher pausieren wird Innenverteidiger Neven Subotic, der sich am Samstag eine Leistenverletzung zugezogen hat. Als weitere Kandidaten auf eine Ruhepause gelten Sven Bender, Robert Lewandoswki und Lukasz Piszczek.

St. Petersburg oder Anderlecht?

Im Kampf um ein Europa-League-Ticket liegen in der Gruppe C Zenit St. Petersburg und Anderlecht nach Punkten gleichauf, bei ausgeglichenem direkten Duell haben die Belgier das um einen Treffer schlechtere Torverhältnis. Zenit muss beim AC Milan antreten, Anderlecht ebenfalls auswärts gegen Gruppensieger Malaga.

Paris St. Germain und der FC Porto machen sich im Gruppe-A-Topduell Platz eins untereinander aus. Die Franzosen sind diesbezüglich im eigenen Stadion zum Siegen verdammt. Für PSG geht es auch darum, sich für die 1:2-Niederlage gegen Nizza in der Ligue 1 am Samstag zu rehabilitieren. "Die Spieler müssen endlich Verantwortung übernehmen, ich glaube, dass nicht alle Spieler voll fokussiert sind auf unser Projekt", nahm PSG-Trainer Carlo Ancelotti seine Kicker in die Pflicht. Die Hoffnungen ruhen einmal mehr in Schwedens Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic.

Auch für Porto gab es zuletzt am Freitag mit dem Out im nationalen Cup (1:2 gegen Braga) einen Rückschlag. "Wir fahren nach Paris, um zu gewinnen und den Gruppensieg zu holen. Der Klub lebt von Erfolgen", sagte Porto-Trainer Vitor Pereira. Wie man gegen die Franzosen gewinnt, wissen die Portugiesen genau, haben sie doch das "Hinspiel" im Oktober mit 1:0 gewonnen. Im Parallelspiel geht es für Dinamo Zagreb zu Hause gegen Dynamo Kiew darum, die Champions-League-Saison nicht mit null Punkten und null Toren abzuschließen.

Fuchs um Gruppensieg

In der Gruppe B sind Schalke 04 und Arsenal durch. Die mit einem Punkt voranliegenden Deutschen müssen beim Schlusslicht Montpellier antreten, die Engländer bei Olympiakos Piräus. Die Schalker haben in den jüngsten acht Pflichtspielen nur zwei Siege gefeiert, zuletzt 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach gespielt und wollen nun in Südfrankreich ihr angeknackstes Selbstbewusstsein aufpolieren. "Wir wollen gerne Gruppensieger werden", betonte Schalke-Coach Huub Stevens. ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs wird wohl wie üblich zur Startformation zählen.
 

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