Londons eindrucksvolle Olympia-Bauten
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Das Herzstück des Olympic Parks ist das 80.000 Zuschauer fassende Olympiastadion.
26.07.12, 17:22
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Im ehemaligen Industriegebiet Stratford hat der Olympia-Park mit seinen eindruckvollen Sportstätten eine Heimat gefunden
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Sieben Minuten dauert die Fahrt mit dem Javelin-Zug von St. Pancras im Zentrum Londons nach Stratford. Wo früher Industrieanlagen standen, wo Mülldeponien lagen, wo Lokomotiven und Waggons repariert wurden, wo Speedway- und Windhunderennen stattfanden – auf diesem 250 Hektar großen Gelände im Osten der Stadt entstand der Olympia-Park.
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Mit eindrucksvollen Bauwerken. 80.000 Zuschauer fasst das Olympiastadion , das Herzstück der Spiele. Das Dach ist mit 336 Paneelen gedeckt, die Fassade aus ultraleichtem Polymer gefertigt.
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Was nach den Spielen mit dem Stadion passieren wird, ist noch nicht sicher, vermutlich wird das Fassungsvermögen reduziert. Sicher ist: 2017 wird das Stadion Schauplatz der Leichtathletik-WM sein.
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Architektonisches Juwel der Spiele ist das Velodrome , das bereits mit Design- und Architektur-Preisen ausgezeichnet wurde.
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Das doppelt geschwungene Dach ähnelt im Profil einer Halfpipe und ist moderner Gegenpol zur klassisch-zeitlosen Holzfassade. Das Dach ist von Fenstern durchbrochen, durch eine natürliche Belüftung kann auf eine energiefressende Klimaanlage verzichtet werden.
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Das auf dem Dach gesammelte Regenwasser deckt 70 Prozent des Wasserverbrauchs. Nach den Spielen wird das Velodrome mit einem Mountainbike-Kurs ergänzt und lokalen Vereinen und Leistungssportlern zur Verfügung stehen.
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Von der aus dem Irak stammenden Star-Architektin Zaha Hadid wurde das Aquatics Center entworfen, die Wassersport-Arena für 17.500 Zuschauer.
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Das Dach ist in der Form einer Welle geschwungen, die geplanten Baukosten mussten drei Mal erhöht werden und betrugen fast 300 Millionen Euro.
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Weiß strahlt die Basketball-Arena im Norden des Olympia-Parks. Die Stahlkonstruktion ist mit einer recycelbaren PVC-Membran ummantelt, die bei Dunkelheit eine Leinwand für Lichtshows ist.
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Mit einem Fassungsvermögen von 12.000 Zuschauern ist die Halle die größte temporäre Anlage der olympischen Geschichte – nach den Spielen soll sie an einem anderen Standort wieder aufgebaut werden. Möglicherweise in Rio de Janeiro, dem Austragungsort der Spiele 2016.
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Viel Presse bekam die neue Schießanlage, die Royal Artillery Barracks, auf einem ehemaligen Militärgelände im Südosten Londons. Sie wirkt aus der Ferne gesehen wie ein überdimensionales, löchriges Stück Käse.
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"Die Füchse wollen ihren Park zurück", sagte Marco Dalla Dea, der Kommunikationschef des Weltverbandes – und konnte Tierschützer beruhigen: Nach den Spielen wird das Schießzentrum abgebaut und das Gelände den Füchsen zurückgegeben.
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