Londons eindrucksvolle Olympia-Bauten

Eine Frau geht an einem ungewöhnlichen weißen Gebäude mit rosa Öffnungen vorbei.
Das Herzstück des Olympic Parks ist das 80.000 Zuschauer fassende Olympiastadion.
Eine Frau geht an einem ungewöhnlichen weißen Gebäude mit rosa Öffnungen vorbei.

Im ehemaligen Industriegebiet Stratford hat der Olympia-Park mit seinen eindruckvollen Sportstätten eine Heimat gefunden
Luftaufnahme des Olympiaparks London mit dem Olympiastadion im Vordergrund.

Sieben Minuten dauert die Fahrt mit dem Javelin-Zug von St. Pancras im Zentrum Londons nach Stratford.  Wo früher Industrieanlagen standen, wo Mülldeponien lagen, wo Lokomotiven und Waggons repariert wurden, wo Speedway- und Windhunderennen stattfanden – auf diesem 250 Hektar großen Gelände im Osten der Stadt entstand der Olympia-Park.
Das Olympiastadion London und der ArcelorMittal Orbit Turm an einem sonnigen Tag.

Mit eindrucksvollen Bauwerken. 80.000 Zuschauer fasst das Olympiastadion , das Herzstück der Spiele. Das Dach ist mit 336 Paneelen gedeckt, die Fassade aus ultraleichtem Polymer gefertigt.
Luftaufnahme eines Stadions mit einer Installation aus Metallschrott und Rasenflächen.

Was nach den Spielen mit dem Stadion passieren wird, ist noch nicht sicher, vermutlich wird das Fassungsvermögen reduziert. Sicher ist: 2017 wird das Stadion Schauplatz der Leichtathletik-WM sein.
Das Velodrom in London unter blauem Himmel mit Wolken.

Architektonisches Juwel der Spiele ist das Velodrome , das bereits mit Design- und Architektur-Preisen ausgezeichnet wurde.
Luftaufnahme des geschwungenen Daches eines Gebäudes mit Oberlichtern.

Das doppelt geschwungene Dach ähnelt im Profil einer Halfpipe und ist moderner Gegenpol zur klassisch-zeitlosen Holzfassade. Das Dach ist von Fenstern durchbrochen, durch eine natürliche Belüftung kann auf eine energiefressende Klimaanlage verzichtet werden.
Zwei Radfahrer auf einer Bahn im Velodrom von London 2012.

Das auf dem Dach gesammelte Regenwasser deckt 70 Prozent des Wasserverbrauchs. Nach den Spielen wird das Velodrome mit einem Mountainbike-Kurs ergänzt und lokalen Vereinen und Leistungssportlern zur Verfügung stehen.
Ein männlicher Turmspringer springt mit ausgestreckten Armen in ein Schwimmbecken.

Von der aus dem Irak stammenden Star-Architektin Zaha Hadid wurde das Aquatics Center entworfen, die Wassersport-Arena für 17.500 Zuschauer.
Die Baustelle des Aquatics Centre im Olympiapark London unter einem bewölkten Himmel.

Das Dach ist in der Form einer Welle geschwungen, die geplanten Baukosten mussten drei Mal erhöht werden und betrugen fast 300 Millionen Euro.
Eine Person geht vor dem Olympiastadion vorbei, das mit Flaggen geschmückt ist.

Weiß strahlt die Basketball-Arena im Norden des Olympia-Parks. Die Stahlkonstruktion ist mit einer recycelbaren PVC-Membran ummantelt, die bei Dunkelheit eine Leinwand für Lichtshows ist.
Die olympischen Ringe vor einer weißen Fassade mit Wolken im Hintergrund.

Mit einem Fassungsvermögen von 12.000 Zuschauern ist die Halle die größte temporäre Anlage der olympischen Geschichte – nach den Spielen soll sie an einem anderen Standort wieder aufgebaut werden. Möglicherweise in Rio de Janeiro, dem Austragungsort der Spiele 2016.
Ein weißes, ungewöhnliches Gebäude mit pinkfarbenen, runden Öffnungen unter einem blauen Himmel.

Viel Presse bekam die neue Schießanlage, die Royal Artillery Barracks, auf einem ehemaligen Militärgelände im Südosten Londons. Sie wirkt aus der Ferne gesehen wie ein überdimensionales, löchriges Stück Käse.
Eine Schießsportanlage mit mehreren Schützen, die auf Zielscheiben zielen.

"Die Füchse wollen ihren Park zurück", sagte Marco Dalla Dea, der Kommunikationschef des Weltverbandes – und konnte Tierschützer beruhigen: Nach den Spielen wird das Schießzentrum abgebaut und das Gelände den Füchsen zurückgegeben.

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