Salzburg's Kevin Kampl, front, and Fenerbahce's Raul Meireles challenge for the ball during a Champions League third qualifying round soccer match in Salzburg, Austria, on Wednesday, July 31, 2013. (AP Photo/Kerstin Joensson)

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Champions League
08/01/2013

Lichtblicke am Salzburger Horizont

Fünf Gründe, warum die Chance auf den Aufstieg gegen Fenerbahce intakt ist.

von Stephan Blumenschein

Der Ärger bei den Salzburgern nach dem 1:1 im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde gegen Fenerbahce Istanbul war unübersehbar. Die vielen vergebenen Chancen, die vielen falschen Schiedsrichterentscheidungen und der unglückliche Ausgleich in der allerletzten Aktion sorgten für großen Unmut – auch bei Maskottchen Bullidibumm, das sich als Folge eines Wutausbruchs sogar am Fuß weh tat.

Aber noch sind die Salzburger nicht ausgeschieden, noch lebt die Chance auf den Aufstieg in das Play-off. Der KURIER nennt fünf Gründe, warum sich Österreichs Vizemeister im Rückspiel am Dienstag in Istanbul Hoffnungen machen darf ...

Die Ausgangslage Der Unterschied zwischen 1:0 und 1:1 im Hinspiel eines Europacup-Duells ist ein gar nicht so gravierender: Salzburg muss in Istanbul nur ein Tor schießen, um eine Chance auf den Aufstieg zu haben. Schon ein 1:0 würde reichen. Und dass die Salzburger Fenerbahce mit diesem Resultat besiegen können, wurde Mittwoch bis zur vorletzten Minute gezeigt.

Die Torgarantie Dass die Salzburger in jedem Spiel fähig sind, zumindest ein Tor zu erzielen, haben sie in den letzten Monaten hinlänglich bewiesen. Seit dem 2. Dezember 2012, seit dem 0:0-Heimremis gegen die Wiener Austria, blieb Salzburg in keinem einzigen der 24 Pflichtspiele torlos. Auswärts ist den Salzburgern überhaupt schon seit dem 28. Oktober 2012, seit einem 0:2 bei Rapid, in auch schon 15 Partien immer mindestens ein Tor gelungen.

Die Vergangenheit Auch die eigene Champions-League-Qualifikationserfahrung sollte Mut machen. In der Ära Red Bull wurde zwei Mal ein Hinspiel in Salzburg 1:0 gewonnen. Gegen Valencia (2006) und Donezk (2007) reichte der Vorsprung nicht zum Aufstieg. Anders war dies bei einem 1:1 im Hinspiel. Gegen Bohemians Dublin (2009) und Dinamo Zagreb (2009) kam Salzburg weiter. Ein gutes Omen? „Ich hoffe es“, antwortet Salzburg-Trainer Roger Schmidt.

Die eigene Stärke Statistik hin, Statistik her: Nicht nur die Zahlenspiele sollten Hoffnung machen, sondern auch die eigene Leistung. Die ersten 75 Minuten waren das Beste, was die Salzburger seit den ebenso begeisternden Europa-League-Heimspielen gegen Villarreal (2:0) und Lazio Rom (2:1) 2009 geboten haben. „Das Spiel hat uns gezeigt, dass wir auch international mithalten können“, resümierte der Ex-Rieder Marco Meilinger.

Der Unparteiische Coach Schmidt brachte es auf den Punkt: „Ich wünsche mir immer einen Schiedsrichter, der keinen Einfluss auf das Spiel nimmt.“ Genau dies hat der Portugiese Gomes Pereira Mittwoch aber getan – mit vielen Fehlentscheidungen, die praktisch alle gegen Salzburg ausfielen. Um in Istanbul bestehen zu können, wird Österreichs Vizemeister einen neutraleren Unparteiischen benötigen. „Ich hoffe nur, dass nicht noch einmal ein Portugiese das Spiel leiten wird.“ Schmidts Wunsch wird in Erfüllung gehen, denn der Pole Pawel Gil wird am 6. August pfeifen.

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