Ex-Salzburg-Trainer Rose trifft mit Gladbach auf den WAC.

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Sport Fußball
08/31/2019

LASK und WAC: Aufstiege wären schon sensationell

Europa League: Roma, Gladbach, PSV – auf die beiden Debütanten aus der Bundesliga warten attraktive und schwere Gegner.

Es ist das Duell um die Kronprinzenrolle in der Bundesliga hinter Salzburg: Der Dritte Wolfsberg tritt am Samstag beim Zweiten LASK an (17 Uhr).

Beide Klubs vertreten neben den Salzburgern Österreich im Herbst im Europacup. Während der Meister in der Champions League engagiert ist, spielen die Oberösterreicher und die Kärntner in der Europa League.

Gestern war Lostag. Der KURIER bewertet die Chancen der beiden Debütanten:

LASK

Sporting, PSV Eindhoven und Rosenborg Trondheim – in eine ausgeglichene Gruppe wurden die Linzer gelost. Die Portugiesen sind zum siebenten Mal in der Europa-League-Gruppenphase dabei, sechs Mal wurde diese überstanden. Bekanntester Spieler der Lissabonner ist Ex-Barcelona-Verteidiger Jérémy Mathieu.

Der PSV schied in der Champions-League-Qualifikation (mit Pech) gegen den FC Basel aus, der in der Runde danach vom LASK eliminiert wurde. Mittlerweile hat sich das Team von Trainer Mark Van Bommel aber gefunden. Austria-Bezwinger Apollon Limassol wurde 3:0 und 4:0 im Europa-League-Play-off besiegt.

Norwegens Serienmeister scheiterte im Champions-League-Play-off knapp an Dinamo Zagreb. Vor einem Jahr war Rosenborg in der Europa League gegen Salzburg chancenlos (0:3, 2:5).

KURIER-Prognose: Chancenlos sind die Linzer sicher nicht, wenn sie auftreten wie gegen Basel. Der Aufstieg ins Sechzehntelfinale wäre trotzdem eine Sensation. Dafür ist Platz zwei notwendig. Der LASK müsste entweder Sporting oder PSV hinter sich lassen.

Wolfsberg

AS Roma, Borussia Mönchengladbach und Istanbul Basaksehir – noch prominenter sind die WAC-Gegner. Gruppenfavorit sind sicher die Italiener mit Stürmerstar Edin Dzeko.

Aber auch Mönchengladbach mit dem ehemaligen Salzburg-Erfolgscoach Marco Rose und Teamspieler Stefan Lainer ist hoch einzuschätzen.

Am namhaftesten besetzt ist Basaksehir. Beim türkischen Vizemeister, der eng mit Präsident Recep Tayyip Erdoğan verbunden ist, spielen neben dem ehemaligen Salzburger Fredrik Gulbrandsen Altstars wie Robinho, Arda Turan, Demba Ba, Eljero Elia und Gökhan Inler.

KURIER-Prognose: Der WAC geht als großer Außenseiter in die sechs Spiele. Jeder Punktegewinn wäre überraschend – auch weil es durch den Umzug nach Graz keinen Heimvorteil gibt.

LASK

19. September: LASK – Rosenborg (18.55)

3. Oktober: Sporting – LASK (21.00)

24. Oktober: PSV – LASK (21.00)

7. November: LASK – PSV (18.55)

28. November: Rosenborg – LASK (21.00)

12. Dezember: LASK –  Sporting (18.55)

 

WAC

19. September: Mönchengladbach  – WAC (21.00)

3. Oktober: WAC – Roma (18.55)

24. Oktober: Istanbul Basaksehir – WAC (18.55)

7. November: WAC – Istanbul Basaksehir (21.00)

28. November: WAC – Mönchengladbach (18.55)

12. Dezember:  Roma – WAC (21.00)