K(l)eine Verletzungssorgen bei Favoriten
Eine Woche vor Beginn der
EURO 2012 in Polen und der Ukraine sind die Verletzungsprobleme bei den Titelfavoriten
Spanien und Niederlande etwas kleiner geworden. Die Iberer dürften bei der Endrunde auf
Cesc Fabregas zählen können, auch den "Oranjes" wird Stamm-Innenverteidiger Joris Mathijsen ziemlich sicher schon in der ersten Partie am 9. Juni zur Verfügung stehen.
"Ich rechne mit ihm gegen Dänemark", sagte Teamchef Bert van Marwijk am Mittwoch nach dem 2:0 der Niederländer gegen die Slowakei in Rotterdam. Mathijsen hatte sich im ersten Test gegen Bulgarien am vergangenen Samstag eine Verletzung am linken Oberschenkel zugezogen und musste daher gegen die Slowaken pausieren.
Zusammenstoß
Auch die
Blessuren von Wilfred Bouma und Wesley Sneijder, die beide gegen die Slowakei ausgewechselt wurden, scheinen nicht schlimm zu sein. "Wesley hat einen leichten Schlag auf den Knöchel bekommen, aber soweit ich weiß, ist es nichts Ernstes", sagte van Marwijk.
Bouma wurde nach einem Zusammenstoß mit seinem Teamkollegen John Heitinga zur Vorsicht ins Krankenhaus gebracht, weil er über Kopfschmerzen klagte. Beiden sollen im letzten Vorbereitungsspiel gegen Nordirland am Samstag in Amsterdam wieder zum Einsatz kommen.
Rechtzeitig fit
Auch bei
Fabregas zeichnet sich eine rechtzeitige Genesung ab. Der Mittelfeldspieler zog sich am vergangenen Freitag im spanischen Cupfinale eine Muskelverletzung zu, danach war von einer Pause von sieben bis zehn Tagen die Rede. "Wir erwarten, dass er bis zur EM fit und in guter Form sein wird", erklärte Spaniens Teamchef
Vicente del Bosque, der am Mittwoch beim 4:1 in Bern gegen Südkorea noch auf sämtliche Barcelona-Stars verzichtete.
Mit dabei war hingegen Fernando Torres, der sein erstes Tor im Nationalteam seit einem Jahr erzielte. "Er ist einer dieser Spieler, die uns Geschwindigkeit geben und hinter die Abwehrlinie des Gegners bringen", lobte Del Bosque seinen Stürmerstar.
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