Sport | Fußball
13.06.2018

Klausur in der Schweiz: Rapid plant in Zürich neue Transfers

Sportchef Bickel hat Trainer Djuricin in sein Schweizer Heim eingeladen. Dort schmiedet man am neuen Kader, mit Knasmüllner.

Die sportliche Leitung von Rapid hat sich vorübergehend nach Zürich verlegt. Auf Einladung von Fredy Bickel ist Cheftrainer Goran Djuricin zu einer zweitägigen Klausur in das Haus des Sportdirektors gereist. „Hier haben wir Ruhe. Es geht darum, die weitere Transferzeit und die Vorbereitung möglichst detailliert zu planen“, sagt der Schweizer Hausherr.

Ein Fixpunkt in den Planungen ist mittlerweile Christoph Knasmüllner, die Verhandlungen mit Barnsley sind weit fortgeschritten.

Neben dem Spielmacher ist noch mit einem neuen Legionär für die Offensive zu rechnen. Bickel verhandelt laufend mit „vier bis fünf Kandidaten. Mit manchen wie etwa Stojiljkovic kommt es nicht zum Abschluss, dafür gehen woanders wieder Türen auf. Das ist eben so am Transfermarkt, wenn du die Ausgaben genau kalkulieren musst.“

Parallelverhandlungen

Die Kronenzeitung nannte den 21-jährigen Rumänen Andrei Ivan als neuen heißen Kandidaten. Der Stürmer (zumeist am rechten Flügel) wechselte vor einem Jahr um drei Millionen Euro Ablöse zu Krasnodar, konnte sich in Russland aber nicht durchsetzen. Bickel: „Ich kenne den Spieler gut, wir telefonieren täglich. Aber unsere Chancen betragen maximal 50 Prozent. Da mischen viele Klubs mit.“

Gehofft wird bei Ivan auf eine Leihe mit einer Kaufoption, die (anders als bei Joelinton) für Rapid dann auch leistbar sein soll.

Bei den zuletzt verliehenen Stürmern Jelic und Entrup sind für alle Seiten tragbare Lösungen in Sicht.