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Sport Fußball
12/05/2011

Ivanschitz traf mit Köpfchen

Ivanschitz reist mit Selbstvertrauen zum Nationalteam, Mainz spielt in Nürnberg 3:3, die Bayern in Hoffenheim 0:0.

Das Selbstvertrauen sollte passen vor seinem Comeback im Nationalteam. Andreas Ivanschitz reist mit einem Erfolgserlebnis am Sonntag nach Bad Tatzmannsdorf, wo sich das Team auf die EM-Qualifikationsspiele gegen Aserbaidschan und Kasachstan vorbereitet.

Ivanschitz spielte ebenso wie Julian Baumgartlinger beim 3:3 von Mainz in Nürnberg die vollen 90 Minuten durch und erzielte dabei ein schönes Kopfballtor nach Flanke von Risse zum 3:2. "Die Flanke war leicht abgefälscht, mein Timing hat gestimmt, und ich habe den Ball diagonal versenken können. Es war ein besonderer Moment", sagte der 27-Jährige.

Die Mainzer drehten nach 0:2-Rückstand die Partie und sahen auch wie der sichere Sieger aus, ehe Nürnberg knapp vor dem Ende doch noch der Ausgleich gelang. "Wir sind heute als Mannschaft aufgetreten und haben große Moral bewiesen. Andererseits trauern wir den beiden verschenkten Punkten nach. Trotzdem war es ein Schritt in die richtige Richtung", so Ivanschitz.

Am Anschlusstreffer zum 1:2 waren beide Österreicher beteiligt: Einen Freistoß von Ivanschitz leitete Baumgartlinger per Kopf zu Niko Bungert weiter, der aus wenigen Metern zum 1:2 traf.

Bayern nur 0:0

Auch die Bayern mussten sich nach sechs Ligasiegen in Serie mit einem Unentschieden begnügen. In Hoffenheim (Andreas Ibertsberger auf der Bank) kamen die Münchner, bei denen David Alaba in der 58. Minute für Mario Gomez eingewechselt wurde, nur zu einem 0:0. Der kleine Trost: Goalie Manuel Neuer ist mittlerweile seit 1018 Minuten (Liga und Europacup) ohne Gegentor. In der Bundesliga musste er bisher überhaupt nur einmal in acht Runden hinter sich greifen, in der ersten Runde bei der 0:1-Heimpleite gegen Borussia Mönchengladbach.

Werder hat am Sonntag in Hannover die Chance, nach Punkten zu Bayern aufzuschließen. Diese Chance vertat Mönchengladbach am Samstag. Kapitän Martin Stranzl spielte bei der 0:1-Niederlage in Freiburg durch. Meister Dortmund fertigte Aufsteiger Augsburg mit 4:0 ab, Wolfsburg hatte beim 1:3 in Leverkusen Glück, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel.

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