Italien: Prandelli bleibt Teamchef
Cesare Prandelli bleibt trotz einiger Zweifel an seinem Verbleib Trainer der italienischen Fußball-Nationalmannschaft. "Es gab Zeiten, als ich nicht ganz sicher war, ob ich weitermache. Aber ich hatte nie irgendwelche Probleme mit dem Verband und dieses Projekt muss weitergehen", sagte der 54-Jährige nach der 0:4-Pleite seines Teams im Finale der Europameisterschaft gegen Spanien am Sonntagabend in Kiew.
Reformer
Der bei Spielern wie Fans sehr beliebte Prandelli gilt als Reformer des italienischen Fußballs. Trotzdem hatte er in den vergangenen Tagen angekündigt, sich "einige Tage Zeit zu nehmen", um über seine Zukunft nachzudenken. Hintergrund seiner Zweifel waren der Manipulationsskandal in Italien und die große Belastung durch seinen Job. Prandelli hat das Team erst vor zwei Jahren übernommen. Er wurde bereits bis 2014 im Amt bestätigt.
"Schwierig aber faszinierend"
Auch das schlussendlich klar verlorene Endspiel gegen Spanien habe dabei eine Rolle gespielt, so Prandelli. "Es ist unmöglich, auf diese Art und Weise zu gehen. Es ist ein faszinierendes Projekt, schwierig aber faszinierend", sagte der ehemalige Erfolgstrainer von Fiorentina. Er wolle seine Vorstellungen über die künftige Entwicklung der Squadra in den kommenden Tagen mit Italiens Verbandsboss Giancarlo Abete besprechen.
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