Im Fokus: Juventus-Talent Moise Kean ist erst 19 Jahre alt. 

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Sport | Fußball
03/24/2019

Italien jubelt nach gelungenem EM-Quali-Start: "Yes we Kean"

Die Italiener starteten mit einem 2:0 gegen Finnland und freuen sich über ihren Jungstar.

Nach dem gelungenen Auftakt der Squadra Azzurra in der EM-Qualifikation beim 2:0 gegen Finnland jubelt Italien über die neuen Jungstars. „Baby-Italien ist da“, schrieb die Zeitung Gazzetta dello Sport und lobte vor allem den erst 19 Jahre alten Juventus-Stürmer Moise Kean. „Yes we Kean“, titelte das Blatt in Anlehnung an Barack Obamas Wahlslogan (Yes we can).

Kean – Sohn ivorischer Eltern – traf am Samstag zum 2:0 in Udine. Es war das erste Tor des hochgelobten Jungstars im zweiten Länderspiel. Damit ist er der zweitjüngste Torschütze in der italienischen Länderspiel-Geschichte. Bruno Nicolè war 18, als er 1958 bei seinem Debüt gegen Frankreich traf. „Mit den Azzurri Geschichte zu schreiben, spornt mich weiter an“, sagte Kean. „Es liegen noch viele Ziele vor mir, und ich will sie erreichen.“

Italiens Trainer Roberto Mancini hatte im letzten Jahr nach der verpassten WM in Russland die Verjüngung eingeleitet. Auch der 22 Jahre alte Nicolò Barella von Cagliari Calcio traf gegen Finnland. Auf dem Platz standen dazu der 19-Jährige Nicolò Zaniolo von AS Roma und der 20 Jahre alte Torhüter Gianluigi Donnarumma von AC Milan. Am Dienstag steht für sie gegen Liechtenstein die nächste Probe in der Qualifikation für die Europameisterschaft 2020 an.

Ramos-Schupfer

Spanien kam am Samstag ebenfalls zu einem Erfolg – 2:1 gegen Norwegen. In Valencia brachte Rodrigo die Spanier in Führung (16.). Noch in der ersten Halbzeit vergab Tarik Elyounoussi (31.) die Riesenchance auf den Ausgleich, der nach der Pause Joshua King per Elfmeter (65.) gelang. Doch die Freude der Norweger währte nicht lang: In der 71. Minute brachte Sergio Ramos die Spanier wieder in Führung, der Kapitän verwertete in Panenka-Manier einen Elfmeter und damit seinen zwölften Strafstoß in Serie.

Spaniens Teamchef Luis Enrique hatte mit Beginn der EM-Qualifikation ähnlich wie Deutschlands Bundestrainer Joachim Löw den Umbruch in der Mannschaft eingeleitet. Spaniens vermeintlich stärkster Gruppengegner Schweden startete mit einem 2:1 gegen Rumänien.