In der Oberliga flogen die Fäuste

Ein Fußball schwebt vor einem unscharfen, dunklen Hintergrund.
Bereits im Spiel der Reserve ging es zur Sache, das Duell der Kampfmannschaften endete in einer Massenschlägerei.

In der Wiener Oberliga A geriet am Samstagnachmittag beim Duell zwischen 1980 Wien und WS Ottakring der Sport in den Hintergrund. Und das bereits beim Spiel der beiden Reservemannschaften, das in der 66. Minute abgebrochen werden musste, weil ein Spieler der Gäste aus Ottakring nach  Gelb-Rot den Schiedsrichter angespuckt hatte.

Nachdem sich die Lage wieder beruhigt hatte, konnte das Spiel der beiden Kampfmannschaften plangemäß angepfiffen werden. Lange Zeit kam es auch  zu keinen außergewöhnlichen Vorkommnissen. Bis zur Nachspielzeit, die gleich fünf Minuten betrug.

Nach einem etwas derberen Foul eines Spielers von 1980 Wien lieferten einander der Gefoulte und sein Kontrahent einen regelrechten Schlagabtausch, der nach Eindringen vieler Zuseher in einer Massenschlägerei endete. Schließlich befanden sich rund 40 Personen auf dem Spielfeld. Nachdem es sich nach Angaben den Schiedsrichterteams bei den Eindringlingen größtenteils um Reserve-Spieler von WS Ottakring gehandelt hat, dürfte das Spiel nun mit 3:0 für 1980 Wien strafverifiziert werden. Bitter für die Gäste, die zum Zeitpunkt des Abbruchs in Minute 95 eigentlich mit 4:2 geführt hatten.

Der Strafsenat des Wiener Verbands  tagt am Mittwoch.

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