Sport Fußball
08/05/2012

"Ich bin ja kein Hexer"

Meinungen zu den Sonntagsspielen in der tipp3-Bundesliga.

Rapid - Austria 0:3

Peter Schöttel (Rapid-Trainer): "Das war eine sehr bittere Niederlage. Die Austria hat auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Das erste Tor war ein entscheidender Faktor. Danach hatte ich den Eindruck, dass wir nicht mehr reagieren konnten. Wir müssen jetzt die Klatsche aufarbeiten und am Donnerstag im Europacup aufsteigen."Stefan Kulovits (Rapid-Mittelfeldspieler): "Wir wollten die Europacup-Niederlage gutmachen, sind aber stattdessen in ein Debakel gelaufen. Die Situation beim 0:1 war dumm, das darf nicht passieren. Das Spiel ist einfach nicht gut gelaufen für uns. Wir müssen das Spiel abhaken und am Donnerstag im Europacup weiterkommen."Peter Stöger (Austria-Trainer): "Ein 3:0-Sieg fühlt sich immer gut an. 3:0 im Hanappi-Stadion zu gewinnen ist nicht leicht, da darf man zufrieden sein. Es war ein verdienter Sieg, über weite Strecken war ich mit dieser Vorstellung sehr glücklich. Linz war in den ersten Spielen auch sehr bemüht, hatte aber Pech. Kienast hat sich im Training aufgedrängt, für ihn hat die Tendenz gesprochen. Dass das so aufgeht, war natürlich auch Glück, ich bin ja kein Hexer. Schön, dass er seine Möglichkeiten genützt hat. Vielleicht gibt es in Zukunft einen Sturm mit Kienast und Linz, auch das ist eine Option."Roman Kienast (Austria-Doppel-Torschütze): "Das Spiel heute war sehr kräfteraubend. Wir haben alles gegeben und einen super Sieg gefeiert. Ich war lange Zeit verletzt, in den vergangenen Wochen bin ich dann langsam in Schwung gekommen. Heute hat mir der Trainer das Vertrauen geschenkt und ich hab es ihm glaube ich zurückgezahlt."Manuel Ortlechner (Austria-Kapitän): "So ein Sieg ist eine tolle Sache. Schön langsam beginnt unser System zu greifen. Bei dieser Hitze war es ein Willensspiel. Und hinten haben wir doch souverän agiert."

Admira – Wr. Neustadt 4:0

Dietmar Kühbauer (Admira-Trainer): "Heute bin ich super zufrieden. Vier Tore schießt man nicht so schnell und die Null steht auch. Nach dem 2:0 haben wir teilweise aufgehört, Fußball zu spielen, da haben die Temperaturen und die Europacup-Belastung aber auch eine Rolle gespielt. In der zweiten Hälfte haben wir am Anfang sehr viel Glück gehabt, da hätte Wiener Neustadt rankommen können. Tischi hat da bewiesen, dass er ein guter Tormann ist. Immerhin haben wir aber auch die zweite Hälfte 2:0 gewonnen. In der Höhe war der Sieg nicht verdient."Heimo Pfeifenberger (Wiener-Neustadt-Trainer): "In der ersten Hälfte haben wir nichts zusammengebracht, da war zu wenig Bewegung, wir haben kaum Zweikämpfe gewonnen. Durch die Umstellungen zur Pause (Anm.: Einwechslungen von Wolf und Rakowitz) ist es besser gelaufen. Wir hätten das Spiel in den ersten Minuten nach der Pause noch drehen können. Wir haben unsere Chancen aber zum Teil leichtfertig vergeben, waren nicht konsequent genug. Daran müssen wir jetzt arbeiten."

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