Sport | Fußball
01.11.2018

Happel-Stadion als möglicher Finalort für Europa League 2021

Mit der Interessensbekundung erhält der ÖFB Zugriff auf die Anforderungen, die ein neues Nationalstadion erfüllen müsste.

Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) hat sein Interesse zur Austragung des Europa-League-Finales 2021 beim europäischen Verband ( UEFA) deponiert. Als Schauplatz wurde das Ernst-Happel-Stadion in Wien angegeben. Ebenfalls Interesse bekundet haben Georgien mit Tiflis und Spanien mit Sevilla.

ÖFB-Präsident Leo Windtner begründete den Schritt nicht zuletzt auch im Hinblick auf das erhoffte neue Nationalstadion. "Der ÖFB, die Bundesregierung und die Bundeshauptstadt Wien genießen bei der UEFA einen exzellenten Ruf als Ausrichter von Top Events der europäischen Fußballszene. Gerade im Hinblick auf die Ambitionen für ein neues Nationalstadion ist es wichtig, dafür weiterhin am Radar zu bleiben, da seit der EURO 2008 schon wieder mehr als ein Jahrzehnt vergangen ist", wurde Windtner in einer ÖFB-Aussendung zitiert.

Daher habe der ÖFB seine Interessensbekundung für die Ausrichtung eines UEFA Europa League Finales abgegeben. "Dieser Schritt ist die Voraussetzung, um Zugang zum vollständigen Anforderungskatalog der UEFA für die potenzielle Austragung eines UEFA Europa League Finales zu erhalten. Die Parameter sollen dann in die konstruktiven Gespräche mit der Stadt Wien und der Bundesregierung eingebracht werden."

Für das Champions-League-Finale 2021 sind Deutschland mit der Arena München und Russland mit dem diesjährigen WM-Stadion in St. Petersburg eingetragen. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 15. Februar 2019 bei der UEFA eingereicht werden. Die Entscheidung über die Austragungsorte fällt im Frühjahr 2019.