Graz gewinnt im Steirer-Derby

Der Meister bleibt nach dem 2:1 über Kapfenberg im Rennen um die Europacup-Plätze.
Fußballspieler feiern gemeinsam auf dem Spielfeld.

Wenn in Österreich der Sechste den Letzten empfängt, dann kann man gewöhnlich auf den Tribünen unbedrängt Nachlaufen spielen. Zu Sturms 2:1-Heimsieg über den steirischen Nachbarn und Nachzügler kamen 11.000 Fans. Vielleicht, weil es das wohl letzte Steirer-Duell in der Bundesliga für längere Zeit war.

Eigentlich ist es auch gut so, werden sich die Fans nach der ersten halben Stunde gedacht haben. Für dieses Gekicke wurde wohl der Begriff Sommerfußball ins Leben gerufen. Beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive, fanden es aber nicht. Erst nach 36. Minute wurde Sturm gefährlich: Zunächst scheiterte Okotie an Kapfenberg-Goalie Wolf, anschließend köpfelte der Stürmer, den Nürnberg nicht weiterverleihen wird, über das Tor.

Sturm drängte nach der Pause, brachte sich aber durch Fehlpässe selbst aus dem Konzept, zudem präsentierte sich die Gäste-Abwehr sehr sattelfest. Das Tor entstand logischerweise aus einem Zufallsprodukt: Koch haute aus 25 Meter drauf, der Ball sprang von der Latte auf Wolfs Kopf und von dort ins Tor (57.). Dann erwachte auch Kapfenberg: Wie schon beim 1:0 gegen die Austria landete eine Flanke von Prettenthaler an der Stange. Gewollt war aber der Ausgleich: Pitter flankte ideal, Elsneg köpfelte ein (70.). Durch einen abgefälschten Schuss von Hölzl fiel es doch noch, das 2:1.

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