Gladbach denkt schon an die Europa League
Meister Salzburg ist längst nicht mehr Anwärter auf einen königlichen Platz in der Gruppenphase, auch für andere Österreicher sieht es gar nicht gut aus. In einer Woche könnte Bayern-Jungstar David Alaba der einzige Österreicher sein, der Champions League spielen darf – die Münchner sind ja als deutscher Vizemeister fix in der Gruppenphase.
Nicht so die Mönchengladbacher, die als Bundesliga-Vierte ins Play-off mussten und dort am Dienstag bei ihrem ersten internationalen Auftritt seit 1995 eine bittere Heimniederlage einstecken mussten: 1:3 daheim gegen Dynamo Kiew, Aufstiegschance damit gleich null. Mittendrin war der Burgenländer Martin Stranzl, der in der Innenverteidigung durchspielte. Dabei hat die Borussia im Sommer kräftig investiert, für Twente-Stürmer Luuk de Jong (erzielte gegen Kiew ein Eigentor), wurden 12 Millionen ausgegeben.
Man merkte, dass die Bundesliga erst am Wochenende startet und die Neuen noch Anpassungsprobleme haben. "Die Zeit haben wir nicht, um die neuen Spieler zu integrieren. Da braucht man fünf oder sechs Spiele", meint Abwehrchef Martin Stranzl. Zudem hat die ukrainische Spitzenmannschaft aus Kiew gezeigt, was internationale Erfahrung bedeutet. "Vielleicht kommt die Champions League noch zu früh für uns. Dann müssen wir in der Europa League Gas geben", sagte Stranzl.
Basel enttäuschte
Im Vorjahr hatte der FC Basel unter anderem Manchester United eliminiert, dieses Mal dürfte es nicht einmal für die Gruppenphase reichen. Der Klub von Aleksandar Dragovic musste sich zu Hause völlig überraschend dem rumänischen Vertreter Cluj 1:2 geschlagen geben. Beim 1:0 lieferte Dragovic den Assist zum herrlichen Volley von Streller vor der Pause, beim Ausgleich für die Gäste ließ der Ex-Austrianer Sougou entwischen.
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