GAK: "Die gehören nicht zu uns"
Es erinnert an den 22. Mai 2011. An jenen Tag, als Rapid-Fans im Derby gegen die Austria im Hanappi-Stadion den Platz stürmten. Was am Freitag in Hartberg passierte, kommt dem gleich.
Es war die 77. Minute angebrochen im Relegations-Rückspiel zwischen Hartberg und dem GAK. Rossmann hatte mit dem 3:0 für die Hartberger alle Aufstiegsträume der Grazer beerdigt. Für rund 50 Rowdys aus dem GAK-Fanblock Grund genug, das Spielfeld zu stürmen. Referee Hameter hatte keine andere Wahl, als die Partie, die am Montag wohl auf dem grünen Tisch zugunsten der Hartberger mit 3:0 beglaubigt werden wird, abzubrechen. Damit ist die Rückkehr für den Traditionsklub und Meister der Regionalliga Mitte in den Profifußball aufgeschoben.
Positiv, wie der Verein mit seinem Fanproblem umgeht. So verkündet der Klub auf seiner Website: Heute haben wir es sportlich verbockt, vor allem haben wir aber nichts im Profi-Fußball verloren, solange wir solches Gesindel im Schlepptau haben! Hier muss schleunigst ein radikaler Selbstreinigungsprozess bei den Fans einsetzen, sonst muss man sich für den GAK schämen.
Die vorläufige Bilanz der Exekutive eine Stunde nach Abbruch der Partie belief sich auf zehn Festnahmen. Ein GAK-Fan schämte sich ebenfalls: "Diese Leute gehören nicht zu uns."
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