Sami Khedira war Deutschlands Torschütze zum 2:0.

© REUTERS/Kai Pfaffenbach

WM-Qualifikation
10/11/2016

Deutschland weiter souverän, England schwächelt

Das Löw-Team landet gegen Nordirland einen 2:0-Heimsieg. England kommt in Slowenien nicht über ein 0:0 hinaus.

Die deutsche Nationalmannschaft hat auch ihr drittes Spiel in der Qualifikation für die WM 2018 in Russland souverän gewonnen. Der Weltmeister setzte sich in Hannover gegen den EM-Achtelfinalisten Nordirland mit 2:0 durch und führt weiter die Gruppe C mit neun Punkten und 8:0 Toren an.

Es war ein netter Abendspaziergang bei teils heftigem Regen für die Mannschaft von Joachim Löw, der seinen 94. Sieg als Bundestrainer feierte und mit dem großen Sepp Herberger gleichzog.

Bestimmend

Deutschland bestimmte von Beginn an das Geschehen nach Belieben und ging auch früh in Führung. Julian Draxler traf in der 13. Minute zum 1:0, nur vier Minuten später erhöhte Sami Khedira, indem er einen hohen Ball entscheidend mit dem Kopf abfälschte.

In der Offensive machten die Deutschen, was sie wollten, in der Defensive aber agierten sie in einer Phase vor der Pause sehr nachlässig und hatten Glück, dass Boateng in einer Aktion knapp an einem Elfmeterfoul vorbei schrammte.

Nach dem Wechsel geschah nicht mehr viel. Einerseits, weil bei den Deutschen der Nachdruck, andererseits bei den Nordiren das Können für die notwendigen Tore fehlten. Die nächste Qualifikationspartie bestreitet Deutschland am 11. November in San Marino, das in Norwegen lange Zeit mithielt, schlussendlich aber 1:4 verlor. Für Norwegen war es der erste Sieg in der Quali.

Rooney kam in der 73.

Erstmals Punkte liegen lassen musste England. Nur einem stark aufgelegten Schlussmann Joe Hart war zu verdanken, dass die Engländer zumindest mit einem Zähler Ljubljana verließen. Der FC-Torino-Keeper war auffälligster Akteur der Three Lions beim 0:0 gegen Slowenien.

Englands Auftritt fiel unter die Kategorie durchwachsen. Die Briten taten sich schwer, in der Offensive Akzente zu setzen. Zur Pause stand kein englischer Schuss auf das slowenische Tor zu Buche. Die Hausherren trafen indes durch Jasmin Kurtic einmal nur die Stange.

Nach Seitenwechsel fand Slowenien die nächste Chance vor. Der starke Hart im englischen Tor bewies bei einem Kopfball von Kurtic aber Klasse. Die Heimischen, bei denen Ex-Salzburger Kevin Kampl zum Ärger der Teamkollegen aufgrund zu hoher Belastung abgesagt hatte, waren der Führung in dieser Phase näher als die Engländer. In der 73. Minute war es schließlich soweit: Rooney kam für Dele Alli und erhielt von Jordan Henderson sogleich die Kapitänsschleife überreicht. Der Profi von Manchester United fiel danach weder positiv noch negativ auf.

Lewa rettete die Polen

In Gruppe E übernahm Montenegro nach einem 1:0 in Dänemark die Spitze. Polen hält ebenfalls bei sieben Punkten, das 2:1 gegen Armenien stellte ein Treffer von Robert Lewandowski erst in der 95. Minute sicher.

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