Marco Djuricin traf zuletzt gegen Bosnien-Herzegowina zum 2:0.

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Fußball
09/09/2014

"Finale" gegen Spanien: U21 braucht Sensation

Um die kleine Chance auf eine EM-Teilnahme zu wahren, braucht die Gregoritsch-Elf zumindest einen Punkt.

Für Österreichs U21-Team geht es am Dienstag (19.00 Uhr/live ORF Sport +) um die letzte kleine Chance auf die EM-Teilnahme. Die Auswahl von Werner Gregoritsch benötigt in Puertollano gegen Spanien zumindest einen Punkt, um als einer der vier besten Gruppenzweiten ebenso wie die zehn Pool-Sieger ins Play-off für das Turnier vom 17. bis 30. Juni 2015 in Tschechien einzuziehen.

Doch selbst ein Remis gegen den regierenden Europameister, der alle seine sieben Partien in Gruppe 4 gewonnen hat, könnte je nach Ausgang der Matches in den übrigen Gruppen zu wenig sein. "Deswegen werden wir nicht spekulieren, sondern auf Sieg spielen", versprach Gregoritsch.

Dem Steirer ist allerdings bewusst, dass ein Erfolg über die Iberer ein äußerst schwieriges Unterfangen wird. "Das wäre eine außergewöhnliche Sensation, dazu brauchen wir eine unglaubliche Leistung", sagte Gregoritsch und bezeichnete die Partie als "Finale". "Das ist genau das Endspiel, das wir haben wollten. Wir freuen uns einfach darauf und sind nicht ängstlich oder nervös, immerhin haben wir auswärts seit eineinhalb Jahren nicht verloren."

2:6 im Hinspiel

Respekt ist dennoch angesagt, schließlich gewannen die Spanier das erste Duell in Graz mit 6:2 und können auf Spieler wie Gerard Deulofeu, Denis Suarez (beide vom Barcelona zum FC Sevilla verliehen), Iker Muniain (Athletic Bilbao) oder Juan Bernat (Bayern) zurückgreifen. Dafür fehlen etwa die gesperrten Sergi Roberto (Barcelona) und Marc Muniesa (Stoke), Barcelona-Jungstar El Haddadi Munir rückte zum A-Team auf.

Dass der Gegner nicht in Bestbesetzung antritt, sieht Gregoritsch aber nicht wirklich als Vorteil. "Die Spanier werden vielleicht vor dem Play-off noch ein paar Spieler ausprobieren, doch die sind alle dazu konditioniert, zu gewinnen."

Im Gegensatz zu seinem spanischen Kollegen Albert Celades hat der ÖFB-Betreuer keine allzu großen Personalprobleme. Die zuletzt gesperrten Michael Gregoritsch und Florian Kainz stehen wieder zur Verfügung, nur Mario Pavelic (Hüftprellung) und Max Hofmann (Fußprellung) sind fraglich.

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