Sport | Fußball
22.08.2018

Spaniens Profis von US-Plänen der Liga "überrascht"

Die Entscheidung, Meisterschaftsspiele in den USA auszutragen, sei "einseitig".

Spaniens Fußball-Profis haben überrascht auf die Pläne der Liga reagiert, künftig Meisterschaftspartien in den USA austragen zu wollen. Die Spielergewerkschaft (AFE) und die Kapitäne der Clubs trafen sich am Mittwoch zu einem gemeinsamen Meeting. Kritisiert wurde die "einseitige" Entscheidung. Die Fußballer seien "empört, dass ihre Ansichten bei der Vereinbarung nicht berücksichtigt wurden".

Spaniens Liga hat vor einer Woche mitgeteilt, dass sie künftig zwecks Popularitätssteigerung Spiele in den USA austragen will. Man habe einen Vertrag über 15 Jahre mit der Promotionsfirma Relevent, die u.a. den International Champions Cup im Sommer veranstaltet, abgeschlossen. Wann das erste La-Liga-Match in den USA stattfinden soll, blieb ebenso offen wie die Frage, wie viele es pro Saison sein sollen.