Sebastian Prödl (li.) erwartet auch an den Feiertagen Schwerstarbeit.

© APA/AFP/ANTHONY DEVLIN

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12/23/2016

Premier League ruht auch an Feiertagen nicht

"Weihnachten nimmt man nur halb wahr", sagt Watford-Profi Sebastian Prödl.

Während sich fast alle europäischen Fußball-Ligen in der Winterpause befinden, herrscht in der englischen Premier League in den Tagen um Weihnachten und Neujahr traditionell Hochbetrieb. Vom Stefanitag bis einschließlich 4. Jänner wird mit Ausnahme des 29. Dezembers täglich zumindest eine Partie ausgetragen, insgesamt drei Runden stehen in dieser Phase auf dem Programm.

Chelsea geht als überlegener Tabellenführer in die "Festive Period", die weltweit hohe Einschaltquoten garantiert und daher für den englischen Fußball besonders einträglich ist. Die "Blues" treffen am 26. Dezember daheim auf Bournemouth, am Silvestertag wieder vor eigenem Publikum auf Stoke City und am 4. Jänner auswärts auf Tottenham. Derzeit hält die Mannschaft von Trainer Antonio Conte bei elf Siegen en suite, womit nur noch zwei Erfolge auf den Premier-League-Rekord von Arsenal aus der Saison 2001/02 fehlen.

Gegen Bournemouth muss Chelsea auf die gesperrten Schlüsselakteure Diego Costa und N'Golo Kante verzichten. "Das wird ein guter Test für uns, um zu sehen, wie wir ohne zwei wichtige Spieler auftreten", erklärte Conte. Angst vor einem Einbruch seiner Mannschaft hat der Italiener nicht. "Die Spieler wissen, was es heißt, auf Platz eins zu sein. Mir ist der Druck als Spitzenreiter lieber als der Druck, der Jäger zu sein."

Der sechs Punkte hinter Chelsea liegende erste Verfolger Liverpool bekommt es am 27. Dezember daheim mit Stoke, vier Tage später wieder an der Anfield Road mit dem Dritten Manchester City und am 2. Jänner auswärts mit Sunderland zu tun. Für den derzeit auf Platz 15 rangierenden Titelverteidiger Leicester City mit Christian Fuchs geht es in den Duellen mit Everton, West Ham und Middlesbrough darum, nicht noch näher an die Abstiegszone heranzurutschen.

Fuchs' Landsmann Marko Arnautovic versäumt wegen seiner Sperre die Gastspiele von Stoke gegen Liverpool und Chelsea und ist am 3. Jänner in der Heimpartie gegen Watford wieder einsatzberechtigt. Der Klub von Sebastian Prödl, der in der Vorwoche beim 0:1 in Sunderland wegen eines "Pferdekusses" ausgetauscht werden musste, tritt zuvor gegen Crystal Palace und Tottenham an.

Prödl wird nicht groß anstoßen können

Für Watford setzte es in den vergangenen fünf Liga-Partien vier Niederlagen - sehr zum Ärger von Prödl. "Wir wollen jetzt die Punkte zurück, die wir vermissen und die wir brauchen, um nicht nach unten schauen zu müssen", erklärte der Profi des Tabellenzwölften.

Durch sein Engagement in der Premier League muss Prödl auf ein geruhsames Weihnachtsfest verzichten. "Weihnachten nimmt man nur halb wahr, es fühlt sich nicht so an, wie es sich noch vor ein paar Jahren angefühlt hat. Wir haben aber bei uns in der Wohnung einen Christbaum, damit kriegen wir das Gefühl von Weihnachten ganz gut vermittelt", sagte Prödl, der mit seiner Freundin in London lebt und über die Feiertage Besuch von den Eltern und vom Bruder seiner Lebensgefährtin erwartet.

Groß anstoßen darf Prödl bei dieser Gelegenheit jedoch nicht. "Ich kann nicht zwei oder mehr Gläser Wein trinken oder ein paar Kekse essen. Das spürt man dann gleich im nächsten Match", betonte der Innenverteidiger.

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