Sabitzer schießt Leipzig ins Champions-League-Viertelfinale

Fußballspieler von RB Leipzig während eines Spiels gegen Tottenham Hotspur.
Der ÖFB-Teamspieler trifft beim 3:0-Heimsieg gegen Tottenham im Doppelpack. Atalanta eliminiert Valencia nach einem Tor-Festival.

In  Leipzig gab es am Dienstagabend ein Stadion voller Fans. Wer weiß wie lange noch. Jedenfalls genoss vor allem Marcel Sabitzer die Stimmung im vollen Haus. Mit einem Weitschuss brachte er die Deutschen in Führung (10.), danach wuchtete er nach einer Flanke den Ball mit dem Kopf ins Tor (27.).

Leipzig stand erstmals in der Vereinsgeschichte in der K.o.-Phase der Champions League, jetzt folgt nach dem 2:0 daheim und dem 1:0 in London die Premiere im Viertelfinale. Sabitzer wurde in der 87. Minute ausgetauscht, übergab Kapitänsschleife und Torjubel an Forsberg, der den Endstand zum 3:0 herstellte.

Zwei jubelnde RB Leipzig-Spieler während eines Champions-League-Spiels gegen Tottenham Hotspur.

Marcel Sabitzer (li.) besorgte die frühe Leipziger Führung. 

Auch für Trainer Jürgen Nagelsmann war der Rauswurf von Tottenham ein Highlight seiner Trainerkarriere. Letzte Saison war der 32-Jährige mit Hoffenheim in der Gruppenphase ausgeschieden. Nun steht er mit Leipzig in der Runde der letzten acht Teams - nach seinem 14. Spiel auf der Bank in der Königsklasse. Und er konnte einen großen Trainer aus dem Bewerb werfen - Jose Mourinho, zweifacher Sieger.

Ein Fußballspieler von Atalanta steht mit einem Ball in der Hand im Stadion Mestalla.

Josip Ilicic war der Mann des Abends in Valencia.

Ilicic wie Lewandowski und Ronaldo

Im Parallelspiel in Valencia wollte und konnte keine Stimmung aufkommen. Zum einen war es - nach einer Weisung des spanischen Gesundheitsministeriums - ein Geisterspiel, zum anderen hatte Atalanta Bergamo das Hinspiel 4:1 gewonnen. Die Italiener gingen in Spanien 1:0 und 2:1 in Führung, glichen das 2:3 aus und siegten sogar.

Mann des Spiels war im leeren Mestalla Josip Ilicic, der 32-jährige Slowene erzielte alle vier Tore beim 4:3 der Italiener.  Mehr sind Lewandowski und Cristiano Ronaldo in einem Spiel auch noch nicht gelungen. 

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