Sport | Fußball
24.05.2017

Oberster Gerichtshof bestätigt Messis Haftstrafe

Der Einspruch des Superstars gegen die Haftstrafe wurde abgelehnt. Ins Gefängnis muss der Argentinier aber nicht.

Das Urteil von 21 Monaten Haft gegen Fußball-Superstar Lionel Messi wegen Steuerbetrugs bleibt bestehen. Der Argentinier in Diensten des FC Barcelona ist mit seinem Einspruch vor dem Obersten Gerichtshof Spaniens am Mittwoch abgeblitzt.

Messi und sein ebenfalls zu 21 Monaten Haft verurteilter Vater Jorge Horacio sollen den spanischen Fiskus zwischen 2007 und 2009 um 4,1 Millionen Euro betrogen haben, indem sie Einkünfte aus Bildrechten nicht versteuerten.

Bei seiner Aussage vor Gericht im Sommer vergangenen Jahres hatte Messi beteuert, "von nichts eine Ahnung" gehabt und seinem Vater blind vertraut zu haben. Der "Tribunal Supremo", der Oberste Gerichtshof Spaniens, hielt gleichwohl am Urteil des Landgerichts vom 6. Juli 2016 fest. Nebst der Haftstrafe müssen die beiden eine Geldstrafe von 3,7 Millionen Euro zahlen.

Ins Gefängnis muss Messi aber höchstwahrscheinlich nicht. In Spanien werden Strafen unter zwei Jahren für gewöhnlich zur Bewährung ausgesetzt.