Nur 3:3 gegen das Schlusslicht: So verspielt Arsenal den Titel

Nur 3:3 gegen das Schlusslicht: So verspielt Arsenal den Titel
Drei Remis in den letzten drei Spielen von Arsenal. Jetzt hat Manchester City den Titel auf dem eigenen Fuß.

Der Letzte gastierte beim Ersten. Was soll da passieren? Viel! Denn Arsenal kriselt – je näher das Ende der Meisterschaft kommt. Zuletzt ließ man mit Unentschieden in Liverpool und West Ham Manchester City näher kommen. Nun patzte man daheim gegen Southampton und liegt nach Verlustpunkten nur noch auf Platz zwei.

Die Saints aus Southampton gingen in London schon in der ersten Minute in Führung. Tormann Aaron Ramsdale spielte den Ball im Aufbauspiel Carlos Alcaraz genau auf den Fuß. Der Stürmer legte sich die Kugel 18 Meter vor dem Tor zurecht und traf im Anschluss halbhoch links ins Eck.

Nur 3:3 gegen das Schlusslicht: So verspielt Arsenal den Titel

Arsenal-Trainer Arteta konnte oft nicht hinschauen

Nun musste Arsenal etwas tun. Die Gäste hingegen standen tief in der eigenen Hälfte und lauerten auf Konter. Mohamed Elyounoussi nahm einen Fehlpass von Martin Ødegaard an der Mittellinie an leitete auf Alcaraz weiter, der mit einem perfekt getimten Pass Theo Walcott halbrechts im Sechzehner fand. Der Torschütze jubelte nicht, er hatte gegen seinen langjährigen Klub getroffen (14.).

Allerdings steckte Arsenal nicht auf und kam sechs Minuten später zum Anschlusstreffer durch Gabriel Martinelli, der nach einer Flanke von Bukayo Saka aus der Drehung traf (20.). Kurz vor der Pause wurde Southamptons Jan Bednarek lange behandelt, wollte aber nicht vom Feld. Aber der Mannschaftsarzt setzte sich durch, Duje Caleta-Car kam neu ins Spiel. Der Ex-Salzburger stand in der 66. Minute im Mittelpunkt, weil er nach einem Eckball per Kopf das 1:3 erzielte.

Nur 3:3 gegen das Schlusslicht: So verspielt Arsenal den Titel

Duje Caleta-Car, einst Verteidiger bei Salzburg, traf für Southampton zur zwischenzeitlichen 3:1-Führung

Aber Arsenal zeigte Charakter. Ødegaard verkürzte auf 2:3 (88.). Und zu Beginn der acht Minuten Nachspielzeit glich Saka sogar aus. Der Siegestreffer gelang aber nicht mehr.

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