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28.06.2018

Fix: Bright Edomwonyi ist ein Austrianer

Außer dem nigerianischen Stürmer soll in den kommenden Tagen auch ein Verteidiger verpflichtet werden.

Nach langen Verhandlungen ist es nun Gewissheit: Bright Edomwonyi wird künftig für die Wiener Austria stürmen. Der neue Technische Direktor Ralf Muhr bestätigte in einem Gespräch mit dem KURIER, dass man sich mit dem nigerianischen Angreifer einig sei. Am Donnerstagnachmittag folgte die offizielle Bestätigung. Der 23-Jährige unterschrieb einen Vertrag für die nächsten vier Jahre.

Edomwonyi kennt die österreichische Bundesliga bestens, er spielte auch schon von 2015 bis 2017 bei Sturm, wechselte dann in die erste türkische Liga zu Rizespor und kam im Jänner 2018 auf Leihbasis zu den Grazern zurück. "Wir sind sehr froh, dass wir mit Bright Edomwonyi einen sehr flexiblen Offensivspieler dazubekommen haben. Er passt sehr gut in unseren klaren Kaderplan und nicht nur durch seine Spielart, sondern auch durch seine Mentalität und Offenheit sehr gut in unser Team", sagte Muhr.

Sturm nimmt's mit Humor

"Bright bringt eine zusätzliche Facette in unser Spiel, die uns noch unberechenbarer macht und verstärkt. Er passt super in unser System und Anforderungsprofil: Er bringt die nötige Aggressivität und Geschwindigkeit mit, die wir im Angriffsdrittel unbedingt benötigen", ist sich Trainer Thomas Letsch sicher. "Ich kenne ihn schon, seit er als 18-Jähriger zu Salzburg gekommen ist und glaube, dass noch viel mehr Potenzial in ihm schlummert, als wir bisher gesehen haben.“

In den kommenden Tagen wollen die Violetten auch einen neuen Verteidiger präsentieren. "Wir sind auch in unserer Suche nach einem Defensivspieler schon sehr weit", erklärte Muhr. Damit wären die Personalplanungen für die kommende Saison auch schon abgeschlossen. 

Edomwonyi ist der vierte Sturm-Kicker der jüngeren Vergangenheit, der zur Austria wechselt. Zuvor waren bereits James Jeggo und Christian Schoissengeyr nach Ablauf ihrer Verträge in Graz zu den Veilchen übersiedelt. Auch Uros Matic, vor nicht allzu langer Zeit ebenfalls noch bei Sturm, kam leihweise von Kopenhagen. Sturm reagierte auf den einseitigen Transferstrom mit Humor und registrierte die Website fk-austria-scouting.at - sie führt direkt zum aktuellen Kader auf der Sturm-Homepage.