FBL-EURO-2020-2021-MATCH39-BEL-POR

Wenig Torchancen, dafür effektiv: Thorgan Hazard zelebriert seinen Treffer

© APA/AFP/POOL/THANASSIS STAVRAKIS / THANASSIS STAVRAKIS

Sport Fußball
06/27/2021

EM-Achtelfinale: Frühes Aus für den Europameister

Superstar Ronaldo und Portugal scheiterten in der ersten K.o.-Runde an Belgien. Das Spitzenspiel erfüllte nicht die Erwartungen.

Ein vorweggenommenes Finale haben sie es genannt. Von einer echten Knallerpaarung war im Vorfeld zu lesen. Die Nummer 1 der Weltrangliste gegen den Europameister – schon allein von der Papierform rief das ja förmlich nach Spannung, Spektakel und einem fußballerischen Galaabend.

Tatsächlich konnte das Achtelfinale zwischen Belgien und Portugal über weite Strecken nicht mit den hohen Erwartungen Schritt halten. Statt der erhofften kurzweiligen Fußballshow boten die beiden Teams langatmiges Rasenschach in Reinkultur. Andererseits: Wer konnte den Belgiern und Portugiesen diese Vorsichtsmaßnahmen auch verdenken? Zu viel stand in diesem Match auf dem Spiel. Der Zweck, nämlich ins Viertelfinale einzuziehen und diese EM nicht vorzeitig zu beenden, heiligt nun einmal die Mittel.

BELGIEN – PORTUGAL 1:0 (1:0)
Tore: 
1:0 (42.) T. Hazard.
Gelbe Karten: Vermaelen, Alderweireld bzw. Palhinha, Dalot, Pepe.
Belgien: Courtois - Alderweireld, Vertonghen, Vermaelen - Meunier, Tielemans, Witsel, T. Hazard (95. Dendoncker) - De Bruyne (48. Mertens), Lukaku, E. Hazard (87. Carrasco).
Portugal: Patricio - Dalot, Dias, Pepe, Guerreiro - Moutinho (55. Felix), Palhinha (78. Danilo), Sanches (78. Oliveira) - B. Silva (55. Fernandes), Ronaldo, Jota (70. A. Silva).

Der Lucky Punch gelang den Belgiern in Person von Thorgan Hazard. Der Offensivmann von Borussia Dortmund traf mit einem Distanzschuss und machte den Einzug ins Viertelfinale perfekt (42.).

Dabei waren die Portugiesen von zwei durch und durch passiven Teams noch die aktivere Mannschaft: Jota fand nach sechs Minuten die erste Chance vor, er traf aber den Ball nicht richtig und verfehlte aus aussichtsreicher Position das Tor doch sehr deutlich. Später entschärfte der belgische Torhüter Courtois einen Freistoß von Ronaldo.

Überhaupt Cristiano Ronaldo und Romelu Lukaku: Die beiden Superstars ihrer Nationalmannschaften, die auf dem Weg ins Achtelfinale zusammen immerhin acht Tore erzielt haben, spielten in dieser brisanten Partie nur eine Nebenrolle. Ronaldo rieb sich gegen die stämmigen belgischen Verteidiger auf, Lukaku machte seinerseits gegen die Defensive der Portugiesen keinen Stich.

Der amtierende Europameister fand auch nach der Pause die besseren Chancen vor, scheiterte aber entweder an Goalie Courtois oder an der Stange (83., Guerreiro).

So treffen nun die Belgier in Viertelfinale auf Österreich-Bezwinger Italien, dessen Teamchef Roberto Mancini nach dem 2:1 gegen das ÖFB-Team vielsagend gemeint hatte. „Die Partie war vielleicht härter als das Viertelfinale.“

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