Fußball: England und Frankreich fuhren in EM-Quali Pflichtsiege ein

Kylian Mbappé springt, um einen Fußball zu treten.
Die Three Lions gewannen auf Malta 4:0, Frankreich besiegte Gibraltar 3:0. Ex-WAC-Spieler Weissman schoss Israel spät zum Sieg.

Die Topnationen England und Frankreich haben sich in der dritten Runde der EM-Qualifikation keine Blöße gegeben und die erwarteten Pflichtsiege eingefahren. Während die Three Lions am Freitag auf Malta einen ungefährdeten 4:0 (3:0)-Auswärtssieg feierten, bezwangen die Franzosen Gibraltar in Faro (Portugal) mit 3:0 (2:0). Beide Mannschaften führen nach dem dritten Erfolg im dritten Spiel ihre jeweilige Qualifikationsgruppe makellos an.

Die Engländer sorgten beim krassen Außenseiter Malta bereits in Hälfte eins für klare Verhältnisse. In der Anfangsphase beförderte der maltesische Abwehrspieler Ferdinando Apap eine Hereingabe von Bukayo Saka ins eigene Tor (8.). Trent Alexander-Arnold, der von Teamchef Gareth Southgate im Mittelfeld aufgeboten wurde, mit einem Distanzschuss (28.) und Rekordtorschütze Harry Kane per Foulelfmeter (31.) legten mit einem Doppelschlag nach. In einer überschaubaren zweiten Hälfte traf der eingewechselte Callum Wilson ebenfalls vom Punkt zum Endstand (82.). England liegt in Gruppe C mit dem Maximum von neun Punkten voran. Im Parallelspiel gelang der Ukraine bei Nordmazedonien ein 3:2-Erfolg nach 0:2-Rückstand.

Harry Kane, ein Fußballspieler im England-Trikot, klatscht Beifall.

Er trifft und trifft und trifft: Englands Harry Kane

Im portugiesischen Faro nutzte Frankreich durch Olivier Giroud gleich die erste Chance zur Führung (3.). Danach biss sich der Vizeweltmeister am Tormann der Gastgeber einige Male die Zähne aus, ehe Kylian Mbappé vor der Pause per Handelfmeter auf 2:0 stellte (45.+3). Im zweiten Spielabschnitt blieben die Franzosen zwar klar spielbestimmend, fanden aber nur selten klare Torchancen vor. Ein Eigentor von Aymen Mouelhi besiegelte den Endstand (78.). Im Parallelspiel der Gruppe B sprang Griechenland dank eines 2:1-Heimerfolges gegen Irland auf Rang zwei.

Dänemark bezwang dank eines Treffer von Jonas Wind (47.) Nordirland knapp mit 1:0 und übernahm die Führung in der Gruppe H. Bereits zuvor siegte Finnland gegen Slowenien mit 2:0. Die Schweiz blieb unterdessen dank eines 2:1-Auswärtserfolges in Andorra in Gruppe I auch im dritten Spiel ohne Punktverlust, der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig Shon Weissman schoss Israel mit einem späten Doppelpack gegen Weißrussland zum 2:1-Sieg.

Eine Überraschung gelang Armenien in Wales: Der Weltranglisten-97. schenkte den um 71 Plätzen besser platzierten Walisern vier Tore ein und gewann mit 4:2. Diesen Patzer nutzte die Türkei und sprang dank eines 3:2-Erfolges in Lettland auf Rang eins der Gruppe D.

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