Sport | Fußball
01.06.2017

Dortmund beschäftigt sich auch mit Stöger

Der deutsche Spitzenklub sucht nach einem neuen Trainer. Der Name des Wieners taucht dabei ebenfalls auf.

Die Trainersuche bei Borussia Dortmund gestaltet sich offensichtlich schwieriger als erwartet. Für zusätzliche Unruhe sorgten am Tag nach der Trennung von Thomas Tuchel Berichte über ein angebliches Zerwürfnis zwischen Marco Reus und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sowie der immer wahrscheinlicher werdende Absprung von Toptorjäger Pierre-Emerick Aubameyang.

Der geschasste Tuchel mühte sich mit einer medienwirksamen Danksagung an die BVB-Fans per Twitter weiter, aus dem wochenlangen Disput mit Watzke nicht als moralischer Verlierer herauszugehen. Zur Nachfolge-Regelung gibt es indes wenig Erhellendes. Zwar gilt Lucien Favre von OGC Nizza weiter als Wunschkandidat, doch könnte es ein zähes Ringen um dessen Verpflichtung geben.

Der Schweizer müsste für rund fünf Millionen Euro aus seinem bis 2019 laufenden Vertrag beim französischen Erstligisten herausgekauft werden. Laut Rheinischer Post soll der BVB aber bereit sein, bis zu zehn Millionen Ablöse für den Ex-Mönchengladbach-Coach zu bezahlen. Der TV-Sender Sky berichtete, Favres Klub Nizza habe Verhandlungen mit den Dortmundern abgeblockt, weil man keinen geeigneten Ersatzkandidaten finde.

Hier kommt der Name von Peter Stöger ins Spiel - und das obwohl der Wiener einen langfristigen Vertrag in Köln hat. Der 51-Jährige ist bis 2020 an den 1. FC gebunden, sprich auch hier müsste Dortmund eine Ablöse aufbringen. "Es macht keinen Sinn, sich mit etwas zu beschäftigen, wo nichts dahinter ist", reagierte Stöger erst vor wenigen Tagen auf die sich häufenden Spekulationen.

Übrigens, auch Niko Kovac (Frankfurt) und Peter Bosz (Amsterdam) werden als mögliche Alternativen gehandelt. Julian Nagelsmann (Hoffenheim) soll schon abgewunken haben.