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Sport Fußball
03/19/2019

Alaba meldet sich für EM-Qualifikationsspiele fit

Der Wahl-Münchner hatte zuletzt immer wieder mit einer Sehnenreizung beim Ischiasnerv zu kämpfen.

David Alaba hat im Hinblick auf die EM-Qualifikationsspiele der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft am Donnerstag in Wien gegen Polen und am Sonntag in Haifa gegen Israel Entwarnung gegeben. Der Bayern-Profi meldete sich fit und wollte noch am Dienstag voll ins Mannschaftstraining einsteigen.

"Es ist alles okay", sagte Alaba. "Ich gehe davon aus, dass ich am Donnerstag spiele." Der Wiener hatte zuletzt immer wieder mit einer Sehnenreizung beim Ischiasnerv zu kämpfen, die in den Oberschenkel ausstrahlte. Deshalb absolvierte der Linksverteidiger am Montag noch eine Untersuchung in München, ehe er am Abend im ÖFB-Camp eintraf.

Für den Auftakt in die EM-Quali zeigte sich Alaba optimistisch. "Ich sehe, dass die Mannschaft hungrig ist und erfolgreich Fußball spielen will." Schon im Vorjahr hat der 26-Jährige eine positive Tendenz bei der ÖFB-Auswahl festgestellt. "In der Nations League gab es Höhen und Tiefen, aber man hat gesehen, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt hat."

Arnautovic: "Ich bin fit, ich bin happy"

Die vergangenen Wochen sind nicht gerade nach dem Geschmack von Marko Arnautovic verlaufen. Zunächst gab es Wirbel um einen letztlich geplatzten Transfer nach China, und dann wurde Österreichs Fußballer des Jahres immer wieder von Blessuren und Erkrankungen zurückgeworfen, weshalb er zweieinhalb Monate auf seinen ersten Einsatz in der Startformation von West Ham warten musste.

Bei seiner Rückkehr in die Stammelf am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen Schlusslicht Huddersfield wurde Arnautovic beim Stand von 1:3 unter Pfiffen des Publikums ausgetauscht, sein Klub gewann noch 4:3. Der Zuversicht des Wieners für die EM-Quali tat dies keinen Abbruch. "Ich bin fit, ich bin happy", sagte der 29-Jährige am Dienstag.

Die Vorfreude auf die anstehenden Aufgaben war bei Arnautovic spürbar. "Die Nations League im letzten Jahr war auch etwas Wichtiges, aber ich würde ihr nicht das Ranking einer Quali geben." Die Gruppe mit Polen, Slowenien, Israel, Nordmazedonien und Lettland sei "machbar, doch Polen ist der Favorit in der Gruppe und auch alle anderen Mannschaften sind stark."

Das ändert allerdings nichts am Optimismus des Premier-League-Legionärs, der gegen Polen in Ermangelung von Alternativen wohl an vorderster Front stürmen wird. "Wir wissen, dass wir gegen starke Gegner bestehen können. Jeder ist gut drauf und freut sich auf das Spiel."

Arnautovic hat Respekt vor Polen - aber keinen allzu großen. "Ich bin keiner, der einen Gegner hoch lobt, ich schaue eher auf unsere Mannschaft. Es steht außer Frage, dass die Polen Top-Spieler in ihren Reihen haben, aber die haben wir auch", betonte der 77-fache Internationale (20 Tore).