Kampf und Krampf: Sturm-Profi Zulj (vorne) gegen Goiginger. 

© APA/EXPA/JFK

Nullnummer
09/30/2018

Rückschlag für den LASK, Premiere für Sturm

Die Linzer verlieren nach der Nullnummer Platz zwei, die Grazer bleiben erstmals ohne Gegentreffer.

Ein LASK-Serie ist am Sonntag zu Ende gegangen: Nach sechs Siegen in Folge gab es gegen Sturm Graz zu Hause nur ein 0:0. Wegen des Punkteverlustes verloren die Linzer auch Platz zwei an den SKN St. Pölten, sie liegen nun gleichauf mit den Niederösterreichern sieben Punkte hinter Leader Salzburg.

Die 6009 Zuschauer sahen in Pasching eine kuriose erste Hälfte. Der LASK begann in der ausverkauften TGW-Arena – erwartungsgemäß – überfallsartig. Sturm hatte Probleme, besonders dann, wenn die Linzer über rechts, also mit dem Duo Ranftl und Goiginger, angriffen. Eine echte Chance gab es aber nicht, obwohl die Hintermannschaft der Gäste alles andere als sicher wirkten. Gefährlicher waren die 20 Minuten klar unterlegenen Grazer, die nach der ersten Druckphase der Linzer die Partie offener gestalten konnten.

Schon der erste Abschluss von Sturm war sehenswert: Einen artistischen Schuss von Grozurek konnte Keeper Schlager mit einer Glanzparade parieren (19.). Aber nicht nur der Ex-Admiraner, sondern auch der Grieche Avlonitis kam einem Treffer nahe: Sein Kopfball nach einer Ecke ging aber doch klar am Tor vorbei (31.).

Auch nach der Pause begann der LASK aktiver. Aber Sturm verteidigte nun besser, besonders den Bereich um den eigenen Strafraum. Ein Weitschuss von Ranftl, den Keeper Siebenhandl mit einer spektakulärem Parade über die Latte drehen konnte, war die einzige Torannäherung in der zweiten LASK-Drangphase. Ein Treffer fiel nicht, auch wenn so einer dem Spiel richtig gut getan hätte. Denn je länger die Partie dauerte, umso fader wurde sie. Es blieb beim 0:0. Sturm Graz kassierte erstmals in dieser Bundesliga-Saison kein Gegentor.

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