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Sport Fußball
12/05/2011

Für Magath geht es um seinen Ruf

Der Startrainer muss mit Wolfsburg gegen seinen Ex-Verein gewinnen, um die Kritiker zu beruhigen. VW hält noch zu ihm.

Vor dem brisanten Wiedersehen mit seinem Ex-Klub Schalke 04 ist Felix Magath in Wolfsburg gehörig unter Druck geraten. Nach der breiten Kritik an seiner Transferpolitik, den Geldstrafen für taktische Fehler, der Degradierung seines erfolgreichsten Stürmers Patrick Helmes kämpft der 58-Jährige um seinen Ruf als Erfolgstrainer.

"Wir wissen, dass wir keinen guten Start hingelegt haben. Aber jetzt geht es wieder von neuem los", sagte Magath. Nach dem mit Glück erreichten Klassenerhalt holte er nach bekannter Masche zwölf Neue und gab 13 Spieler ab. Der sportliche Ertrag ist bisher gering. Viele Kritiker werfen Magath seltsame Transfers vor. Der noch verletzte Alexander Hleb etwa kann frühestens in zwei Wochen ins Mannschaftstraining einsteigen und wurde zunächst nur für vier Monate geholt.

Gegen die Kritik setzte sich Magath nun massiv zu Wehr. "Ich will Erfolg haben. Für meine letzten Vereine Wolfsburg und Schalke waren die Transferperioden erfolgreich, denn die waren in der Tabelle vorn", behauptete Magath. Tatsächlich wurde er im Frühjahr auf Schalke gefeuert, als der Klub auf Platz zehn lag. Am Ende wurde Schalke gar nur 14.

Vertrauen

Wie Magath unter Druck steht, verdeutlicht auch die öffentliche Rückendeckung von Klubeigentümer Volkswagen. "Wir vertrauen ihm, er hat es bisher am Ende immer geschafft", sagt VW-Vorstandsmitglied Francisco Garcia Sanz.

Magaths für Außenstehende mitunter bizarr anmutenden Methoden bekamen gerade erst Patrick Helmes und Mario Mandzukic zu spüren. Beide sollen wegen wiederholter taktischer Fehler zu jeweils 10.000 Euro Strafe verdonnert worden sein. Helmes musste gar eine Woche lang alleine am Mittellandkanal laufen.

Wofür Magath überall Kopfschütteln provozierte, bekam er die volle VW-Unterstützung. "Noch einmal: Felix Magath ist Felix Magath. Jeder weiß, wie er arbeitet und dass er stets erfolgreich war", stellt Garcia Sanz klar.

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