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Sport Fußball
09/29/2012

Fortuna bleibt das Glück treu

Deutsche Bundesliga: Der Aufsteiger holt gegen Schalke ein 0:2 auf und bleibt nach der sechsten Runde ungeschlagen.

Keiner der Fortuna-Fans unter den 54.000 Zuschauern wollte nach Hause gehen. Noch lange nach Spielende feierten sie das Düsseldorfer 2:2 gegen Schalke. "Einfach Wahnsinn", sagte Doppel-Torschütze Dani Schahin, der den 0:2-Pausenrückstand egalisierte und dafür sorgte, dass die Serie des Aufsteigers anhält: Der deutsche Meister von 1933 bleibt auch nach dem sechsten Spieltag unbesiegt (Tabelle).

Für die Schalker, bei denen der Österreicher Christian Fuchs das zweite Tor via Flanke einleitete, war es hingegen ein bitterer Abend, der mit den Treffern von Huntelaar (13.) und Joel Matip (20.) so gut begonnen hatte. Manager Horst Heldt meinte gar: "Es fühlt sich an wie eine 0:5-Niederlage. Ich habe es selten erlebt, dass man den Gegner so intensiv beherrscht und ihn an die Wand spielt." Trainer Huub Stevens war "fassungslos, wie wir nach der Pause aufgetreten sind. Ich war mit der kompletten Mannschaft unzufrieden."

Nach der Pause powerte die Fortuna zurück und hielt plötzlich auch beim hohen Niveau mit, das zuvor nur die Schalker gezeigt hatten. Schahin sagte: "Wir können auch Fußball spielen." Huntelaar empfahl eine ganz schnelle Besinnung auf die am Mittwoch anstehende Aufgabe im ersten Champions-League-Heimspiel 2012/2013 gegen Montpellier: "Darauf müssen wir uns jetzt konzentrieren."

Punktejagd

Mit einem Heimsieg gegen Freiburg will Aufsteiger Eintracht Frankfurt heute die Erfolgsserie weiter ausbauen. "Wenn wir das Spiel gewinnen, hätten wir 16 Punkte. Das wäre richtig geil", sagte Trainer Armin Veh.

Der österreichische Teamspieler Erwin Hoffer wird seinen Platz im Angriff wohl räumen müssen, weil der kanadische Stürmer Olivier Occean nach einer Muskelverletzung in die Start-Elf aufrücken dürfte. Frankfurt hat nach fünf Runden vier Siege und ein Unentschieden auf dem Konto.

Tor-Garantie

Das zweite Sonntagsspiel zwischen Wolfsburg und Mainz verspricht ein Tor-Festival. In den bisherigen sechs Partien zwischen den beiden Mannschaften fielen 32 Treffer – 5,3 im Schnitt. „Ich hoffe vor allem auf Tore von unseren Stürmern“, sagte Wolfsburg-Trainer Felix Magath.

Bisher waren die Wolfsburger Spieler beim Toreschießen ziemlich geizig. Mit zwei Toren holten die Niedersachsen erst fünf Punkte. Mainz strebt einen Punkt an. Die Österreicher Julian Baumgartlinger und Andreas Ivanschitz erfreuen sich derzeit bester Gesundheit.

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