Sport | Fußball
30.06.2018

Financial Fairplay: PSG vor Erfüllung der UEFA-Vorgaben

Bis zum Samstag musste der Klub zusätzliche Einnahmen von insgesamt zwischen 40 und 60 Millionen Euro vorweisen.

Der französische Fußball-Meister Paris Saint-Germain hat die UEFA-Vorgaben zur Erfüllung des Financial Fairplay (FFP) wohl erfüllt. Bis zum Samstag musste der Klub zusätzliche Einnahmen von insgesamt zwischen 40 und 60 Millionen Euro vorweisen, um die FFP-Regeln zu erfüllen. Entscheidend dürfte der Transfer von Verteidiger Yuri Berchiche zu Athletic Bilbao sein, der vor dem Abschluss stehen soll.

Spanische und französische Medien berichteten am Samstag, der entscheidende Transfer von Berchiche zu Bilbao sei praktisch perfekt. Der spanische Club werde für den 28-jährigen Spanier zwischen 23 und 25 Millionen Euro zahlen, schrieb die Fachzeitschrift Sofoot in der Onlineausgabe. Für die ersten Einnahmen hatten in den vergangenen Wochen bereits die Abgänge von Odsonne Edouard ( Celtic Glasgow/10 Mio. Euro) und Javier Pastore (Roma/24) gesorgt.

Die UEFA-Finanzbehörde (ICFC) hatte die katarischen PSG-Club-Besitzer am 20. April zum Rapport bestellt. PSG muss bis zum 30. Juni 2019 Netto-Einnahmen von insgesamt rund 150 Millionen Euro vorweisen. Nach den Regeln des Financial Fairplay darf ein Verein nicht mehr ausgeben, als er einnimmt. PSG sorgte vor allem im vorigen Sommer mit den Rekord-Verpflichtungen des Brasilianers Neymar (222 Millionen/FC Barcelona) und von Kylian Mbappe (180 Millionen/AS Monaco) für Aufsehen.