APA13264476-2 - 17062013 - GRAZ - ÖSTERREICH: ZU APA-TEXT SI - Sturm-Trainer Darko Milanic während des ersten Saisontrainings des SK Puntigamer Sturm Graz im Trainingszentrum Messendorf am Montag, 17. Juni 2013, in Graz. APA-FOTO: ERWIN SCHERIAU

© APA/ERWIN SCHERIAU

Europa-League-Quali
07/15/2013

Auf Sturm wartet eine weite Reise

Das Team Wiener Linien war für die Grazer kein Stolperstein. In der EL-Quali wartet eine weitere Pflichtübung.

von Stephan Blumenschein

2950 Kilometer – es ist ein ziemlich weiter Weg von Graz nach Reykjavik. Am Mittwoch steht den Spielern von Sturm ein langer Flug bevor für ein 90-minütiges Fußballspiel. Aber die Auslosung der zweiten Qualifikationsrunde in der Europa League wollte es so, also müssen die Grazer nach Island fliegen.

Dort wartet ganz in der Nähe der Hauptstadt Reykjavik, in Kópavogur, einer 30.000-Einwohner-Stadt, die auf Deutsch übersetzt „Kleine Bucht der Seehundjungen“ heißt, Breidablik UBK, Islands Vizemeister der Saison 2012.

Heute, Montag, beginnen die Grazer mit den Vorbereitungen auf den ersten internationalen Auftritt einer österreichischen Mannschaft in der Saison 2013/14.

Aufstiegspflicht

Für die Mannschaft des neuen Trainer Darko Milanic wäre alles andere als ein Aufstieg eine sportliche Katastrophe. Gegen den aktuellen Tabellenvierten der isländischen Pepsi League ist Österreichs Tabellenvierter der vergangenen Saison großer Favorit.

Breidablik Kopavogur hat schon zwei internationale Spiele in den Beinen: Gegen den FC Santa Coloma aus Andorra gab es auf Island einen klaren 4:0-Erfolg, das Rückspiel endete dann mit einem gemütlichen torlosen Remis.

Für die Grazer steht nicht nur sportlich einiges auf dem Spiel. Zwar wurde nicht mit Einnahmen aus dem Europacup budgetiert, trotzdem kann auch Sturm jeden Euro gut brauchen, der extra in die nicht allzu pralle Vereinskasse kommt.

„Die erste Runde ist ein Minus, danach kommt es auf den Gegner an“, erklärt Generalmanager Gerhard Goldbrich. „Wirtschaftlich ist der Europacup-Sommer kein großer finanzieller Gewinn.“ Geld verdienen kann man in der Europa League erst in der Gruppenphase, aber um dorthin zu kommen, müssten die Grazer nach Breidablik noch zwei weitere (und natürlich auch stärkere) Gegner ausschalten.

Djuricin angeschlagen

Eine Runde weiter ist Österreichs Meister des Jahres 2011 bereits im ÖFB-Samsung-Cup. Das Erstrundenspiel am Samstag beim überforderten Stadtliga-Klub Team Wiener Linien war nicht mehr als eine Pflichtübung, aber mit einem bitteren Beigeschmack: Neuzugang Marco Djuricin, der beim 5:0-Erfolg das 1:0 erzielt hatte, zog sich eine Verletzung an den Adduktoren zu. Ob der Stürmer für die Euro-League-Partie rechtzeitig fit wird, ist derzeit unklar.

Djuricins Sturmpartner, Millionenmann Robert Beric, war am Samstag übrigens ebenfalls erfolgreich. Der Slowene, den Milanic aus Marburg mitgebracht hatte, erzielte zwei Treffer. Dazu waren auch noch Imre Szabics und Florian Kainz im Spiel gegen das Team Wiener Linien erfolgreich.

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