Erster Sieg für die Vienna
Die Vienna hat am Freitag den ersten Saisonsieg in der Erste Liga gefeiert. In der siebenten Runde setzten sich die Wiener gegen Altach dank eines Foul-Elfmeters in der Nachspielzeit mit 2:1 (1:0) durch, kletterten auf Rang acht und gaben die Rote Laterne an Bundesligaabsteiger Kapfenberg ab.
Die Vienna, bei der Kapitän Dospel gesperrt fehlte, erwischte einen idealen Start und eine indisponierte Vorarlberger Defensive: Altach vertändelte nach einer Vienna-Ecke den Ball, Dober - der allerdings im Abseits war - bediente per Flanke schließlich ideal Hinterseer, der zum 1:0 einköpfelte.
Erst nach und nach kamen die favorisierten Gäste, die ebenfalls ohne ihren verletzten Kapitän Netzer antreten mussten, in Fahrt. Die Vienna benötigte schließlich die Hilfe von Schiedsrichter Schüttengruber, der den vermeintlichen Ausgleich durch Schösswendter wegen eines angeblich vorangegangenen Fouls aberkannte (33.), und von Fortuna. Die verhinderte mehrmals das 1:1, etwa als Schösswendter kurz vor der Pause die Stange traf.
Nach der Pause gestaltete die Vienna das Spiel ausgeglichener. Altach dominierte dennoch, zeigte aber wenig Kreativität und keine Chancen. In einer turbulenten Schlussphase versenkte dann Aigner nach einem Foul den Ball vom Elfmeterpunkt (79.), die Gäste drängten in der Folge auf den Siegtreffer. In der Nachspielzeit zog Altach-Goalie Kobras aber die Notbremse gegen Becirovic, der selbst zum Siegtreffer verwandelte.
Sieg für den Spitzenreiter
Mit einem verdienten 4:2 (3:1)-Erfolg beim saisonübergreifend seit zehn Pflichtspielen sieglosen FC Blau-Weiß Linz hat Spitzenreiter SC Austria Lustenau auch in der 7. Runde seinen Nimbus der Unbesiegbarkeit und die "weiße Weste" in der Fremde behalten.
Zwischenbrugger (7.), Kampel (13.) und Thiago Silva (15.) legten früh den Grundstein zum sechsten Dreier der Gäste, die ihren Vorsprung in der Tabelle ausbauten. Huspek und Hartl trafen für den Tabellenachten, der damit seinen "Vorarlberg-Komplex" behielt und das dritte Heimspiel in Folge gegen ein Team aus dem Ländle verlor.
Grödig-Trainer Adi Hütter wollte "Geschichte schreiben" und als erster Punkte aus der neuen NV-Arena in St. Pölten entführen. Und das gelang ihm und seinem Team durch eine engagierte und vor allem sehr disziplinierte Mannschaftsleistung letztendlich auch. Mit dem 3:0-Erfolg im Spitzenspiel überholten die Salzburger die Niederösterreicher in der Tabelle und sind nun mit fünf Punkten Rückstand erster Verfolger von Spitzenreiter Austria Lustenau.
Kapfenberg verliert erneut
Der Kapfenberger SV bleibt der schlechteste Bundesligaabsteiger der vergangenen zehn Jahre. In der siebenten Runde kassierten die Steirer beim 0:2 (0:1) gegen den FC Lustenau die dritte Niederlage und halten weiterhin bei nur vier Zählern. Der erneut schwache Nachzügler aus der Steiermark ging durch Tore von Daniel Luxbacher (23.) und einen von Enes Novinic verwandelten Foul-Elfer (85.) k.o., musste aber rund eine halbe Stunde zu zehnt spielen.
Der stark gestartete TSV Hartberg hat einen Rückschlag erlitten. Die Steirer mussten sich vor 1200 Zuschauern Aufsteiger SV Horn verdient mit 0:2 (0:1) geschlagen geben und kassierten die erste Niederlage nach vier Partien. Sandro Gotal war mit einem Doppelpack (23., 58.) der Matchwinner für die Truppe von Chefcoach Michael Streiter.
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