Erste Liga: Entscheidungen aufgeschoben
Ausgerechnet ein Wolfsberger sorgte dafür, dass der WAC nicht bereits am Dienstag im Heimspiel gegen Fixabsteiger Hartberg den Aufstieg in die Bundesliga feiern kann. Mit seinem Freistoßtor in der 93. Minute bescherte Christoph Stückler Verfolger Austria Lustenau das späte 2:2.
Aber
Nenad Bjelica kann auch mit dem einen Punkt leben. "Wir wollten ungeschlagen bleiben, das ist uns gelungen", sagt der Wolfsberger Trainer. "Mit vier Punkten Vorsprung können wir es weiterhin aus eigener Kraft schaffen."
Als der Spanier Solano in der 83. Minute nach einem Freistoß von Landsmann Jacobo per Kopf zum 2:1 traf, war der WAC auf dem Weg zum ersten Saisonsieg über den Tabellenzweiten. Doch Stücklers "Hammer-Freistoß" in der Nachspielzeit zerstörte diesen Traum. "Wir haben auch schon durch ein spätes Tor gepunktet", nahm es Bjelica gelassen.
Schlag auf Schlag
Weil es im Spitzenspiel keinen Sieger gab, dürfen sich LASK (2:1 in Hartberg) und auch wieder Altach (1:0 gegen St. Pölten) noch kleine Titelhoffnungen machen. Bereits am Montag (18.30, ORF Sport +) steht mit der Partie LASK – Austria Lustenau der nächste Schlager an, dessen Verlierer aus dem Aufstiegsrennen ist.
Nicht minder dramatisch geht es am Tabellenende zu. Vienna bleibt trotz des 0:0 daheim gegen Grödig auf dem rettenden achten Platz, weil FC Lustenau bei Blau-Weiß Linz nur zu einem 1:1 kam. "Unser schlechtestes Spiel im Frühjahr, ich habe keine einzige Torchance gesehen", ärgerte sich Vienna-Trainer Alfred Tatar.
Während die Wiener am Dienstag in St. Pölten antreten müssen, hat FC Lustenau gegen Altach Heimvorteil. Wem die Relegation erspart bleibt, dürfte wohl erst in der letzten Runde feststehen. Bekannt ist der Gegner: GAK ist Meister der Regionalliga Mitte.
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