Erzürnt: Fatih Terim

© EPA/STR

EM-Qualifikation
09/10/2014

Türkei-Coach Terim wettert gegen eigene Spieler

Das blamable 0:3 zum Auftakt der EM-Qualifikation gegen Island stößt dem Teamchef sauer auf.

Fatih Terim schäumte. Mit hochrotem Kopf versuchte der Trainer der türkischen Nationalmannschaft den völlig misslungenen Start in die EM-Qualifikation zu analysieren. 0:3 in Island - wenig Biss, wenig Esprit und noch dazu eine Gelb-Rote Karte für den Leverkusener Ömer Toprak (59.). „Wir haben die Niederlage verdient. Ich bin von einigen Spielern sehr enttäuscht“, wetterte Terim in der Zeitung Hürriyet und machte seinem Spitznamen „Imperator“ wieder einmal alle Ehre: „Von nun an werden nur die Spieler das Nationaltrikot tragen dürfen, die es auch verdienen.“

Schon nach ihrem ersten Spiel in der Gruppe A wurden die Türken auch von der heimischen Presse heftig kritisiert. „Bereits im ersten Spiel sind wir kollabiert“, kommentierte der Nachrichtensender NTV. Ridvan Dilmen, ehemaliger Nationalspieler von Fenerbahce und inzwischen einer der bekanntesten Sportkolumnisten in TV und Print in der Türkei, bewertete den blassen Auftritt ähnlich: „Wir haben absolut nichts unternommen. Wenn wir drei Tage und drei Nächte gespielt hätten, hieße der Sieger wieder Island.“

Nach der verpassten WM-Teilnahme droht nun auch bei der EM 2016 in Frankreich die Zuschauerrolle - die Gruppe A mit den Topfavoriten Tschechien und Niederlande hat es in sich.

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