Die Tschechen (oben Ex-Austrianer David Lafata) stellten dem niederländischen Favoriten (unten Nigel de Jong) ein Bein.

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EM-Qualifikation
09/09/2014

Die Niederländer verlieren, Auswärtserfolg für Italien

Die Oranje unterliegen in Tschechien, die Italiener siegen in Norwegen. Die Türkei kommt in Island unter die Räder.

Weil Luis van Gaal nach der Weltmeisterschaft auf die Bank von Manchester United wechselte, feiert Guus Hiddink ein Comeback als Teamchef der Niederlande. Der 67-Jährige war schon von 1994 bis 1998 Cheftrainer in seiner Heimat. Beim ersten Bewerbsspiel gab es aber eine Überraschung für den WM-Halbfinalisten.

Hiddink musste in Tschechien auf Robben, Huntelaar, van der Vaart und Verteidiger Vlaar verzichten. Auch bei Tschechien saß der Teamchef, Pavel Vrba, erstmals bei einem Bewerbsspiel auf der Bank. Unter ihm hatten die Tschechen in Testspielen gegen Norwegen und Finnland remis gespielt, gegen Österreich und die USA verloren. Doch gegen die Favoriten aus den Niederlanden gab es nach 22 Minuten Grund zur Freude. Boreck Dockal traf zum 1:0, die Vorlage hatte David Lafata geliefert. Der 32-Jährige hatte eineinhalb Jahre, bis Sommer 2008, bei der Wiener Austria gespielt.

Zehn Minuten nach Seitenwechsel gelang aber Innenverteidiger de Vrij nach einem Eckball der Ausgleich. Doch kurz vor dem Schlusspfiff hatte Janmaat nach einer Flanke einen Aussetzer. Der holländische Verteidiger wollte den Ball zu seinem Tormann köpfeln, traf aber die eigene Stange, von der der Ball zu Pilar sprang – 2:1 für Tschechien.

Enttäuschungen

Auch für WM-Starter Bosnien begann die Qualifikation mit einer Schlappe. Stürmerstar Ibisevic erzielte schon in der 6. Minute die Führung im Heimspiel gegen Zypern. Doch kurz vor Seitenwechsel gelang den Gästen durch Sion-Stürmer Demetres Christofi der Ausgleich. Und es kam noch schlimmer, Christofi brachte Zypern nach einem tollen Konter sogar in Führung. Unglücksrabe der Bosnier war Roma-Legionär Miralem Pjanic, dessen Elfer von Tormann Antonis Georgallides gehalten wurde (89.).

Auch die Türkei startete mit einer herben Enttäuschung in die Qualifikation. Die Isländer, die zuletzt in der Relegation gegen Kroatien ausgeschieden sind, gingen durch Bödvarsson (18.) in Führung. Nach einer Stunden musste Leverkusens Innenverteidiger Ömer Toprak sogar noch mit gelbrot unter die Dusche. Danach gab es für die Isländer kein halten mehr Sigurdsson und Sigthorsson erzielten die Treffer zwei und drei.

Real-Power

Wales brauchte gegen Andorra zwei Tore von Real-Stürmer Gareth Bale, um eine Blamage zu verhindern. Ildefons Lima hatte Andorra mit einem Elfer in der 6. Minute in Führung gebracht.

WM-Starter Kroaten bekleckerte sich daheim gegen Malta nicht mit Ruhm. Auch bei den Kroaten gab ein Real-Spieler den Ausschlag. Modric erzielte gleich nach der Halbzeitpause den Treffer zum 1:0. Obwohl Malta-Spieler Steve Borg schon nach einer halben Stunde Rot sah, dauerte es bis zur 81. Minute, ehe Kramaric alles klar machte.

Souverän waren am letzten Spieltag der ersten Qualifikationsrunde nur die Italiener, die in Norwegen einen 2:0-Sieg feierten.

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