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Sport Fußball
09/27/2012

Ein Spiel Sperre für Martin Stranzl

Der "tragische Held" von Mönchengladbach verpasst wegen einer umstrittenen Roten Karte den Hit in Dortmund.

Die Medien rund um Mönchengladbach hatten für Martin Stranzl am Donnerstag sehr oft die Bezeichnung "tragischer Held" parat. Für den österreichischen Innenverteidiger war das 2:2 im Heimspiel gegen den Hamburger SV eine emotionale Berg- und Talfahrt.

Erst erzielte er nach einem Eckball den Ausgleichstreffer, dann wurde er wegen einer angeblichen Notbremse mit Rot vom Platz gestellt. Und beide Aktionen hatten Erklärungsbedarf.

Bei seinem Kopftor hatte er sich bei HSV-Verteidiger Westermann aufgestützt. "Mein Tor hätte nicht gegeben werden dürfen", sagte er nach dem Spiel. Aber so richtig verärgert war er nach einer Aktion in der 55. Minute. Tony Jantschke hatte einen Fehlpass produziert, Stranzl attackierte Ivo Ilicevic mit vollem Risiko im Strafraum. Schiedsrichter Aytekin gab Elfmeter (den Van der Vaart verschoss) und zeigte Stranzl die Rote Karte. Eine Fehlentscheidung, wie auch die TV-Bilder zeigten."Ich habe ihn nicht berührt und dem Schiedsrichter gesagt, er möge den Spieler doch bitte fragen. Aber das hat er leider nicht gemacht. Und der Spieler sagt natürlich auch nichts", meinte Stranzl.

Erste "Rote" seit 2004

Der hatte zuletzt im Jahr 2004 Rot gesehen und wurde vom DFB am Donnerstag für nur ein Spiel gesperrt. Damit fehlt Stranzl beim Schlager am Samstag in Dortmund. Stranzl spielt zwar bei Mönchengladbach, wohnt aber in Düsseldorf. Ebenso Robert Almer und Christian Fuchs. Die haben am Freitag ein Heimspiel, denn die Düsseldorfer empfangen Schalke. Zu einem Duell der beiden Freunde wird es aber nicht kommen. Almer ist bei Düsseldorf nur Ersatz, Einser-Goalie Giefer hat diese Saison in fünf Spielen noch keinen Gegentreffer kassiert.

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