Ein Burgenländer im Land des Weltmeisters
Der nunmehrige Admira-Trainer Dietmar Kühbauer war der letzte Österreicher, der in der spanischen Primera División (für Real Sociedad in San Sebastian) spielen hatte dürfen. Zwölf Jahre später erhält ein junger burgenländischer Landsmann von Kühbauer in der Segunda División einen Vertrag.
In spanischen Regionalligen war er nur als "Domi" ein Begriff. Die Abkürzung seines Vornamens steht jetzt auch auf dem Trikot von Hercules Alicante. Der erst 21-jährige Dominik Kirschner hat es an der Costa Blanca soeben in den Profi-Kader geschafft.
Spielmacher
Die Konkurrenz für den Österreicher ist gewaltig, obwohl Hercules im Vorjahr trotz Millionenstars wie Trezeguet aus der Primera División abgestiegen war. Zudem ist Kirschner ein offensiver Mittelfeldspieler, der die Sturmspitzen mit Vorlagen versorgt. Und von diesem Spielertyp gibt es gerade im Weltmeisterland, das auf die technische Ausbildung so viel Wert legt, mehr als genug.
Kirschner, der beim ASV Neufeld mit dem Kicken begonnen und später auch kurz den Akademien der Wiener Spitzenklubs Rapid und Austria angehört hatte, glaubt an seine Chance. Die Sprachbarriere ist überwunden. Nur anfänglich, als er sich mit 17 bei Sant Andreu (nach Barcelona und Espanyol der dritte Klub der Stadt) durchbeißen musste, kam "Domi" in der katalanischen Metropole noch vieles spanisch vor.
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