Geknickt: Stuttgart-Legionär Sasa Kalajdzic

© DIENER/Defodi

Sport Fußball
08/21/2021

Bei Stuttgart-Pleite gegen Leipzig: Drama um ÖFB-Stürmer Kalajdzic

Der ÖFB-Legionär kugelte sich bei der 0:4-Pleite gegen Leipzig die Schulter aus. Jetzt droht eine lange Pause.

In seinem ersten Pflichtspiel für RB Leipzig von Beginn an hat Dominik Szoboszlai sofort eine Leistung gezeigt, von der noch die Rede sein wird. Der lange verletzt gewesene Ungar erzielte am Freitagabend beim 4:0-Sieg in der deutschen Fußball-Bundesliga gegen den VfB Stuttgart zwei Tore mit Fernschüssen. Marcel Sabitzer und Konrad Laimer wurden in der zweiten Hälfte eingewechselt - ebenso wie bei den Schwaben Sasa Kalajdzic, der mit dem Coronavirus infiziert gewesen war.

Zunächst bezwang der frühere Salzburger Szoboszlai VfB-Torhüter Florian Müller in der 38. Minute aus halbrechter Position, nach der Pause (52.) segelte eine scharfe Freistoß-Hereingabe von links an Freund und Feind vorbei ins Tor. Dazwischen hatte der Schwede Emil Forsberg (46.) zum 2:0 getroffen. Für den Schlusspunkt sorgte der portugiesische Neuzugang Andre Silva (65.) via Elfmeter.

"Sie war ausgekugelt"

Die Ex-Salzburger Sabitzer, Laimer und Hwang Hee-chan wurden in der 68. Minute eingetauscht, Sabitzer übernahm die Position von Szoboszlai. Der etatmäßige Kapitän steht laut Medienberichten vor einem Wechsel zu Bayern München - das Transferfenster ist noch bis zum 31. August geöffnet. Kalajdzic kam in der 74. Minute auf das Spielfeld, hatte aber keine Chance mehr zu glänzen.

In der Schlussphase erlitt der ÖFB-Teamstürmer eine Schulterverletzung und fällt wohl mehrere Wochen aus. "Sie war ausgekugelt. Ob dabei auch der Bandapparat in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist noch nicht klar. Aber er wird uns wohl lange fehlen, es sieht nicht gut aus", sagte Trainer Pellegrino Matarazzo. Kalajdzic fehlt der Nationalmannschaft damit wohl in den anstehenden Partien der WM-Qualifikation Anfang September.

Leipzig, die Mannschaft von Trainer Jesse Marsch, rehabilitierte sich mit der überzeugenden Vorstellung für die 0:1-Niederlage zum Auftakt gegen Mainz. Umgekehrt sieht es bei Stuttgart aus, nach einem 5:1-Kantersieg gegen Aufsteiger Greuther Fürth gab es von einem Topteam eine heftige Abreibung.

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