Die Teamchefkandi­da­ten

Übliche Verdächtige, sinnvolle Alternativen und skurrile Unverdächtige: Klicken Sie sich durch die KURIER-Kandidatenliste.

Der internationale Vierkampf um die Favoritenrolle

Wer soll nun wirklich den glücklosen Dietmar Constantini beehren? Beim Suchspiel tauchen derzeit diese Namen regelmäßig auf: 

Franco Foda

Der Deutsche ist in Graz nicht nur Trainer, sondern wickelt die Transfers ab und hat einen guten Draht zum Nachwuchs.

 Der 45-Jährige, der als Perfektionist und Meister-Taktiker gilt, müsste allerdings aus seinem Vertrag herausgekauft werden. Andreas Herzog 

Der Wiener, der am Samstag 43 Jahre alt wird, war schon nach dem Abgang von Karel Brückner Kandidat. Dass er noch keinen Klub trainiert hat, ist auch dieses Mal das Manko. Der Rekordteamspieler (103 Einsätze) ist aber bei den Spielern äußerst beliebt. Otto Rehhagel 

Der 73-Jährige wäre sogar interessiert. 2004 führte er Griechenland zum EM-Titel. Auf die Frage, ob das Österreich auch hätte haben können, antwortete Rehhagel augenzwinkernd: "Warum nicht." Der Deutsche bringt zumindest die Erfahrung aus 39 Trainerjahren mit. Christoph Daum 

Der 58-jährige Deutsche holte mit der Austria 2003 das Double, zuletzt stieg er jedoch mit Eintracht Frankfurt aus der Bundesliga ab. "Österreich zu einem Großereignis zu führen, wäre für jeden Trainer interessant", sagte er zuletzt. Gespräche wollte er aber keine führen, solange ein Kollege noch im Amt ist. Fünf Männer für den Neuanfang

Wen könnte der ÖFB noch fragen? Etwas frisches Blut für die Suchmannschaften:

Marco Pezzaiuoli 

Der 42-Jährige mit gutem ÖFB-Kontakt war mit der deutschen U-17-Auswahl Europameister und zuletzt ein halbes Jahr Trainer in Hoffenheim. Peter Stöger

 Der 45-Jährige war mit Austria Meister. Ein heller Kopf und Stratege, dem auch der Titel "Sportdirektor" sehr gut stehen würde. Didi Kühbauer 

Als Aktiver wie als Trainer ist und war der 40-Jährige Fußballer und Stratege durch und durch. Als Trainer hat er seit fast drei Jahren ein sehr gutes Händchen. Peter Schöttel 

Der 44-Jährige war mit seiner ruhigen Art in Wr. Neustadt erfolgreich. Aber Rapid würde aufschreien wie einst bei der Abwerbung von Hickersberger. Paul Gludovatz

 Der 65-Jährige war 27 Jahre ÖFB-Nachwuchstrainer. Seit drei Jahren beweist er außerhalb der geschützten Werkstätte, dass er in Ried ein guter Klubtrainer ist. Allerdings hat er mittlerweile abgewunken: "Das ist völlig undenkbar." Alle Neune – auf wen die Kugel nicht rollen wird

Über den Tellerrand blicken – das sollte der ÖFB endlich tun. Gut. Der KURIER hilft gerne und bietet einige Gustostückerln an. Die da wären: 

Andreas und Ernst Ogris 

Die beiden Ex-Teamkicker waren mit sehr viel Leib und Seele bereits beim letzten Training unter Constantini dabei. Kennen die Welt von Barcelona bis Stripfing, von Berlin bis Schwadorf, und blieben dennoch „echte Weaner“. Erklären die Taktik so, dass sie von allen Kickern verstanden wird. Toni Polster 

Wenn ein gut bezahlter Arbeitsplatz frei wird, bringt eine Person immer den Namen Toni Polster ins Spiel: Toni Polster. Silvia Neid 

Warum soll nicht eine Dame den Herren Beine machen? Die derzeitige Trainerin des deutschen Frauen-Teams würde auch mit dem Mädchenpensionat ÖFB fertig werden. Gunnar Prokop 

Der ehemalige Handball-Guru würde allerdings nur ein Thema sein, wenn er Präsident, Sportdirektor und Teamchef in Personalunion sein darf. Zumindest gibt’s dann keinen Zick-Zsak-Kurs.

Hans Hofstätter 

Seine Chancen auf den Karrieresprung sind mittlerweile gesunken, seit er das Journalisten-Team zu einem 1:11 in Deutschland coachte. Otto Baric 

Mit einem Hauch Überredungskunst könnte man den fast 80-jährigen Hoffnungsträger zu einem Comeback bewegen. Alfred Tatar 

Der Magister der Biologie und Vienna-Trainer kann den "psychosomatischen Spannungsauf- und abbau" (© Tatar) der Spieler am besten analysieren. Niki Lauda

 Der 62-Jährige wird dem Fußballverband beim Sparen helfen und Kapperlsponsoren auftreiben. Völlig logisch. Alles andere ist Schwachsinn!

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(kurier) Erstellt am
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