Dietmar "Didi" Kühbauer wurde am 4. April 1971 in Heiligenkreuz geboren.
Der gebürtige Niederösterreicher feierte bereits mit 16 Jahren als Spieler bei Admira Wacker sein Debüt in der österreichischen Bundesliga und wechselte 1992 zu Rapid.
Mit Rapid gewann Kühbauer den Cup-Titel 1995, die Meisterschaft 1996 und stand dazu im Europacup-Finale 1996 gegen Paris Saint-Germain.
Den Rapid-Fans blieben nicht nur seine 33 Tore in 148 Bundesliga-Spielen für die Grün-Weißen in Erinnerung, sondern auch die legendären Derby-Auseinandersetzungen mit Ogris, Rachimov & Co.
1997 folgte der Wechsel in die spanische Primera Division zu Real Sociedad.
Nach drei Jahren in Spanien wechselte "Don Didi" im Jahr 2000 in die deutsche Bundesliga zum VfL Wolfsburg, wo er auch kurze Zeit Kapitän war.
Zwei Jahre später kehrte er zum SV Mattersburg zurück, wo er als Nachwuchsspieler seine Fußballer-Karriere startete und avancierte zum Publikumsliebling.
Nach sechs Jahren in Mattersburg gab Kühbauer nach der Saison 2007/08 seinen Rücktritt aus dem Profifußball bekannt.
Nur wenige Monate später trat Kühbauer sein erstes Trainer-Engagement bei den Admira Amateuren an.
Nach der Entlassung von Coach Waltner Schachner wurde er im April 2010 zum Cheftrainer der Kampfmannschaft befördert.
Diese führte er zum Aufstieg in die höchste österreichische Spielklasse (2011) und in der darauffolgenden Saison sogar auf Rang 3 und damit verbunden in den Europapokal.
In der verflixten zweiten Saison im Oberhaus ging es nicht mehr so gut. Admira sicherte sich erst in der letzten Bundesliga-Runde den Klassenerhalt.
Am 11. Juni folgte die Trennung zwischen dem Heißsporn und dem Bundesligisten. Am letzten Tag der Sommer-Transferperiode wurde verkündet, dass Kühbauer den WAC übernommen hat.
Mit dem WAC ging es dann nach anfänglichen Schwierigkeiten wieder bergauf. Im Februar 2014 verlängerte Dietmar Kühbauer seinen Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr.
Der 42-jährige Burgenländer unterzeichnete bei den Kärntnern einen bis Sommer 2015 laufenden Vertrag.
"Ich bin sehr glücklich in Wolfsberg. Ich habe keinen Grund gesehen, nicht hierzubleiben. Es taugt mir, jetzt und nächste Saison mit der Mannschaft zu arbeiten", sagte Kühbauer. Ende November 2015 endete nach 95 Pflichtspielen die Zusammenarbeit mit den Kärntnern.
Fussball, SK Rapid Wien - SKN St.Poelten
Am 1. April des laufenden Jahres trat Kühbauer dann sein Amt beim SKN St. Pölten aus und formte aus dem damals abgeschlagenen Tabellenletzten rasch eine Mannschaft, die sich mittlerweile in der oberen Tabellenhälfte etablieren konnte. Nun wird er bei seinem Herzensklub Nachfolger von Goroan Djuricin.
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