Die Doch-Nicht-Teamchefs

In den letzten Wochen sind in der Teamchefsuche zahlreiche Namen gehandelt worden.

Des Kollers Freud’, der anderen Leid. Viele Namen wurden in den letzten Wochen mit dem Posten des Teamchefs in Verbindung gebracht, nur nicht Marcel Koller. Andere Kandidaten waren anfangs in weitaus aussichtsreicheren Positionen, sie alle zogen letztlich wie beim Brieflos eine Niete: Leider Nein.

Franco Foda 

Heißester Kandidat auf den Stuhl des Teamtrainers war viele Wochen  lang Sturm-Graz-Trainer Franco Foda. Sein Präsident Gerald Stockenhuber zeigte sich  gestern überrascht, als er vom KURIER den Namen des neuen Teamchefs erfuhr. Er, Stockenhuber (Bild), hätte lediglich  erfahren, dass Foda nicht zum Zug komme. Warum  es Foda nicht geworden ist, wollte  Stockenhuber nicht sagen: "Das habe ich dem ÖFB versprochen." 

Foda hätte wohl Willibald Ruttensteiners Forderung nach mehr Kompetenzen für den ÖFB-Sportdirektor in dieser Form nicht akzeptiert. Andreas Herzog 

Ohne dass der Rekord-Internationale etwas dazu beigetragen hätte, war er schon zum dritten Mal im Teamchef-Gespräch. Sein Name wurde aber meist im Zusammenhang mit Otto Rehhagel oder gar ÖFB-Sportchef Willibald Ruttensteiner genannt. Derzeit ist Herzog mit dem Unter-21-Nationalteam in Stans in Tirol, um sich auf die Spiele gegen die Niederlande und Schottland einzustimmen. Paul Gludovatz 

Der Ried-Trainer mit jahrzehntelanger ÖFB-Vergangenheit wurde erst gegen Ende der Sondierungsphase von ÖFB-Boss Windtner kontaktiert. Ein gelungener Doppelpass zwischen Gludovatz als Teamchef und Ruttensteiner als Sportdirektor wäre wohl unmöglich gewesen –  Gludovatz, 65, gilt als strenger Kritiker der ÖFB-Strukturen. Kurt Jara 

Der Ex-Salzburg-Coach, bei Red Bull 2006  unehrenhaft entlassen, hat im ÖFB zwar noch immer gute Freunde, im Präsidium aber keine Lobby.
(kurier) Erstellt am
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