Die Admira will endlich Ried besiegen

Ein Trainer gestikuliert an der Seitenlinie mit beiden Händen.
Nur gegen Ried konnten die Südstädter vergangene Saison nicht gewinnen. Beide sind gut in die Saison gestartet.

Ausgerechnet gegen die Rieder startet die Admira am Sonntag in die Bundes­liga (16 Uhr, Südstadt/live ORFeins, Sky). Alle Mannschaften konnte das Überraschungsteam in seiner Aufstiegssaison zumindest ein Mal besiegen, nur die Rieder nicht.

Die sind gar seit 1997 in einem Liga-Spiel in der Südstadt nicht mehr als Verlierer vom Platz gegangen. "Statistiken interessieren mich nicht", sagt Admira-Trainer Dietmar Kühbauer. Große Überraschungen erwarten beide Mannschaften nicht. Kühbauer: "Egal, mit welchem Trainer, die Rieder spielen immer gleich. Sie sind sehr kompakt und ein unangenehmer Gegner."

Beide Teams sind erfolgreich in die noch junge Saison gestartet: Einem souveränen Aufstieg in die zweite Runde des Cup-Bewerbs folgte ein Auswärts-Remis in der Qualifikation zur Europa League. "Die Auftaktspiele haben uns viel Selbstvertrauen gegeben", erklärt Rieds Mittelfeldspieler Anel Hadzic, er warnt aber auch: "Vorige Saison war die Admira sehr gut, und sie ist sicher nicht schlechter geworden."

Faktor Reise

Für Trainer Heinz Fuchsbichler rückte das Admira-Match schon unmittelbar nach der Rückreise aus Weißrussland in den Fokus. Der Respekt vor den Südstädtern ist groß. "Ich habe sie im Testspiel gegen Nitra beobachtet. Das ist eine Mannschaft, die mit vielen kurzen Pässen und viel Ballbesitz agiert. Sie spielen drauflos und machen sich nicht viele Gedanken, was passieren kann."

Ein Faktor könnte auch sein, welche Mannschaft die Reise besser verkraftet hat. Während Ried noch eine Nacht in Weißrussland verbrachte, trat die Admira noch in der Match-Nacht die Rückreise aus Litauen an – und das mit mächtig Verspätung. Zwei Stunden musste man auf dem Flughafen ausharren, ehe die Maschine abheben durfte.

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